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CBD gegen Parkinson und Alzheimer

Was verspricht Hanföl im Kampf gegen neurodegenerative Erkrankungen?

Neurodegenerative Erkrankungen gehören neben Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den meistgefürchteten Krankheiten nicht nur im Westen, sondern in aufsteigenden Industrienationen auf aller Welt. Leider wissen wir noch viel zu wenig über die Ursachen von Morbus Parkinson und Alzheimer. Die Behandlung dieser Krankheiten beschränkt sich daher bisher weitestgehend auf die Bekämpfung der verheerenden Symptome: Zittern und Verlust der motorischen Fähigkeiten im Fall von Parkinson, fortschreitender Verfall der kognitiven Fähigkeiten und des Erinnerungsvermögens im Fall von Alzheimer. Zwar lässt sich das Fortschreiten der Symptome medizinisch mittlerweile verlangsamen, aber was die effektive Bekämpfung der Ursachen für diese Erkrankungen angeht tappt die Medizin bislang unglücklicherweise noch größtenteils im Dunkeln.

Mediziner sind sich jedoch zunehmend einig, dass ein wirksames Behandlungskonzept über die bloße Verabreichung von Medikamenten hinausgehen muss. Im Gespräch sind verschiedene Therapieformen, wie etwa Bewegungstherapie, Veränderung der Lebensgewohnheiten (zum Beispiel in Hinblick auf Ernährung und sportliche Betätigung) sowie Nahrungsergänzungen. Jeder dieser Bausteine kann auf seine Art zur Verbesserung des Wohlbefindens der Patienten beitragen.

CBD-Öl gegen ParkinsonIn den letzten Jahren ist jedoch auch ein ungewöhnliches Mittel in den Fokus der Forschung gerückt: Der Nutzhanf (Cannabis sativa). Studien aus den vergangenen Jahren legen nahe, dass Cannabinoide, also die aktiven Wirkstoffe der Hanfpflanze, bei der Behandlung von Parkinson und Alzheimer mehr Aufmerksamkeit verdienen. Besonders interessant ist hier ein Cannabinoid namens CBD (Cannabidiol), das sich durch seine beruhigende, nicht-psychoaktive Wirkung auszeichnet. CBD  zeigt bei neurodegenerativen Erkrankungen scheinbar großes Potenzial, wie eine ganze Reihe von Fachartikeln innerhalb der letzten 10 Jahre gezeigt hat.[1]Doch was können wir uns tatsächlich von Cannabidiol erhoffen? Wie gesichert sind die Erkenntnisse zum Thema Parkinson und Alzheimer, und welche Ratschläge können wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Einnahme von CBD Öl geben? Wir möchten in diesem Artikel auf diese komplizierten Fragen eingehen und eine erste Orientierung bieten. Zugleich weisen wir jedoch ausdrücklich darauf hin, dass dieser kurze Überblick ärztlichen Rat unter keinen Umständen ersetzen kann. So vielversprechend CBD bei Parkinson oder Alzheimer auch sein mag – wir wissen bisher zu wenig über das volle Potenzial von Cannabidiol als Mittel gegen neurodegenerative Erkrankungen und können CBD daher nur als unterstützende Maßnahme empfehlen. Wie Sie CBD für sich und betroffene Angehörige sinnvoll nutzen können, erfahren Sie im weiteren Verlauf dieses Info-Artikels.

Die Wirkung von CBD bei Parkinson: Was wir bisher wissen

Noch wissen wir relativ wenig über das therapeutische Potenzial von CBD Öl bei Morbus Parkinson. Eine Publikation von Chagas et al. aus dem Jahr 2014 hält auf Basis einer kleineren Studie mit 21 Parkinson-Patienten fest, dass Cannabidiol vielversprechend ist. Die Wirksamkeit von CBD müsse jedoch, so Chagas et al., durch weitere, umfangreichere Studien belegt werden.[2]Weitere Arbeiten zum Thema CBD und Parkinson konstatieren positive Auswirkungen bei diversen Begleiterscheinungen von Parkinson, wie etwa Schlafproblemen und Psychosen.[3]

Jedoch gibt das gut dokumentierte Potenzial von CBD bei neurodegenerativen Krankheiten im Allgemeinen (darunter auch Krankheiten wie Multiple Sklerose) Anlass zur Vermutung, dass der Wirkstoff bei Parkinson auf ähnliche Weise wirken könnte.[4]Eine Studie am Movement Disorder Centre in Prag hat festgehalten, dass unter Parkinson-Patienten, die Cannabis konsumiert hatten, 45,9% von einer Verbesserung ihrer Symptome berichtet hatten. Das Problem an der Studie ist jedoch, dass sie nicht zwischen den verschiedenen Wirkstoffen in der Hanfpflanze unterscheidet. Ob die Wirkung auf CBD oder beispielweise dem deutlich problematischeren, psychoaktiven Wirkstoff THC (Tetrahydrocannabinol) beruht, ist somit unklar.[5]

Festhalten können wir zwischenzeitlich also Folgendes: CBD kann bei Parkinson helfen, ist jedoch beim besten Willen kein Heilmittel. In den Worten der kanadischen, in Großbritannien ansässigen Medizinerin Dr. Dani Gordon: „Obwohl CBD Öl einige der Symptome lindern kann, ist es wichtig anzumerken, dass es die Symptome nicht komplett bekämpfen kann.“[6]

Überlegungen zu CBD bei Alzheimer

CBD ist mittlerweile beim besten Willen nicht mehr eine bloße “Alternativmedizin”, sondern ist als Wirkstoff bis in die neurologische Fachwelt vorgedrungen, wo der Nutzen von Cannabidiol gegen neurodegenerative Erkrankungen intensiv diskutiert wird.[7]Komplexe Zusammenhänge zwischen dem sogenannten endocannabinoiden System des Körpers und der Entstehung von Erkrankungen wie Alzheimer finden in der Fachliteratur mehrfach Erwähnung, der potenzielle Nutzen von CBD gegen Alzheimer ist also insgesamt besser belegt als für Parkinson, wo es noch definitiv noch Forschungsbedarf gibt.[8]Es handelt sich hier also nicht um bloße Spekulation, denn zahlreiche Neurologen und Pharmakologen sind sich einig, dass CBD nach wissenschaftlichen Kriterien bereits sein Potenzial offenbart hat, etwa gegen neurologische Entzündungserscheinungen im Zusammenhang mit Alzheimer.[9]Darüber wurden die neurologischen Eigenschaften von Cannabidiol auch an Ratten getestet und genauer beobachtet.[10]Sämtliche zitierten Fachpublikationen sind sich einig, dass CBD zweifelsfrei die Symptome von Alzheimer lindert. Wie dieser Prozess genau abläuft ist bis dato jedoch kaum zu beschreiben, da wir nach wie vor viel zu wenig über das endocannabinoide System sowie über die Ursachen und Entwicklung von Alzheimer im menschlichen Gehirn wissen.

Die Daten, die bislang gesammelt wurden, sind jedoch unserer Meinung nach überzeugend genug, um die ergänzende Einnahme von CBD gegen Alzheimer zu rechtfertigen. Denn der Wirkstoff ist (in regulären Mengen) gesundheitlich absolut unbedenklich und kann bei ausbleibender Wirkung problemlos in Eigenregie wieder abgesetzt werden. Wir empfehlen jedoch trotzdem sicherheitshalber, einen Arzt darüber zu informieren und CBD niemals als Ersatz für herkömmliche Behandlungsmethoden zu nutzen. Denn nach dem aktuellen Kenntnisstand dient CBD-haltiges Hanföl lediglich als Ergänzung, und nicht als Medizin, sofern es Ihnen nicht als pures CBD auf Rezept von einem Mediziner verschrieben wurde.

Dies bringt uns dann auch zur nächsten Frage: Wie sollte man CBD einnehmen und wo ist es erhältlich? Im Folgenden geben wir einige allgemeine Tipps, wie man Cannabisöl problemlos testen und gegebenenfalls in den Alltag integrieren kann. Dies sind jedoch lediglich Anregungen. Jeder Mensch ist unterschiedlich und es gibt viele Methoden, um CBD-Öl gegen Parkinson und Alzheimer  einzusetzen.

Erfahrungen und Dosierungsvorschläge

Zur Anwendung bei Parkinson und Alzheimer kann sowohl CBD Tropfen als auch CBD Öl in Kapseln verwendet werden. Beide Formen der Einnahme entfalten ihre Wirkung nur über einen längeren Zeitraum. Deshalb ist es wichtig, CBD kontinuierlich über einen längeren Zeitraum hinweg einzunehmen und dann die Dosierung entsprechend anzupassen. Jeder Mensch ist anders und dementsprechend können die Reaktionen auf CBD unterschiedlich sein. Wer Diskussionen in Online-Foren zum Thema Parkinson und Alzheimer aufmerksam verfolgt wird feststellen, dass die Erfahrungsberichte sich mitunter stark unterscheiden: Manche Nutzer berichten von nur minimalen Verbesserungen, wohingegen andere Menschen eine drastische Verbesserung ihres Wohlbefindens erzielen konnten. Um ein wenig Experimentieren führt also kein Weg herum. Der Vorteil ist jedoch, dass kaum Nebenwirkungen zu erwarten sind. Zu den potenziellen unangenehmen Begleiterscheinungen von CBD Öl gehören etwa Schwindel, Verdauungsprobleme und Schläfrigkeit. Diese Symptome, die insgesamt nur selten auftreten, verschwinden jedoch nach Absetzen des Wirkstoffs binnen kurzer Zeit. Es handelt sich also insgesamt um ein risikoarmes Mittel, und solange Sie bei der Dosierung moderat einsteigen und die Tagesdosis nur schrittweise und nach Bedarf erhöhen, dürften hier kaum unerwünschte Begleiterscheinungen auftreten. Als sehr guten Hersteller beruhend aus Erfahrungsberichten und unseren eigenen Erfahrungen können wir den Hersteller Nordic Oil empfehlen.

Schaden kann es nicht – CBD als unterstützende Maßnahme

Was ist also unser Schlusswort zum Thema CBD gegen Parkinson und Alzheimer? Im Internet – beispielsweise in Foren und auf Youtube – wimmelt es nur so von angeblichen Wunderberichten. Die Wissenschaft zeichnet hier ein realistischeres Bild: Es gibt allen Grund anzunehmen, dass CBD sowohl bei Parkinson als auch bei Alzheimer helfen kann. Wie bei vielen anderen natürlichen Präparaten ist aber auch bei CBD Öl die Wirkung eher subtil. Es spricht jedoch für Betroffene bisher nichts dagegen, CBD auszuprobieren und es in Kombination mit anderen erprobten Medikamenten und Therapieansätzen gegen diese Krankheiten anzuwenden. Denn für Menschen, die unter schwerwiegenden neurodegenerativen Erkrankungen leiden, ist jede Verbesserung ihres Gesundheitszustands ein regelrechter Segen. Nach der bisherigen Forschungsbilanz und den Berichten vieler Menschen nach zu urteilen, dürften wir in Zukunft noch wesentlich mehr über die positiven Eigenschaften von Cannabisöl im Kampf gegen Nervenerkrankungen hören.

Studien und Quellverweise zu CBD gegen Parkinson & Alzheimer

[1]Siehe hierzu:

[2]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25237116

[3]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24845114; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18801821

[4]Siehe die folgende Meta-Studie:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5958190/

[5]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15372606

[6]https://www.netdoctor.co.uk/healthy-living/a26749423/cbd-oil-parkinsons/

[7]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28412918

[8]Siehe die folgenden Artikel zu CBD/dem endocannabinoiden System und Alzheimer:

  • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22448595;
  • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24256258;
  • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18781980

[9]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17592514

[10]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28217094

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Sebastian

Sebastian ist seit mehr als 20 Jahren leidenschaftlicher Sportler. Er beschäftig sich im allgemeinen mit Training, Trainingslehre aber auch gesunder Ernährung und Supplementen. Unser Experte für Nahrungsergänzungen & Medizin

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