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CBD Öl – Erfahrung – Test – Wirkung & Studien

CBD Öl Wirkung - Nebenwirkung - Einnahme und alles was du zu CBD wissen musst!

Inhaltsverzeichnis

CBD gilt seit einiger Zeit – besonders in Form von CBD Öl – als potenter Helfer bei diversen Erkrankungen und zur Erhaltung der physischen und psychischen Gesundheit. Auch im Zusammenhang mit Krafttraining bzw. allgemein mit Sport und Regeneration konnte CBD Öl einige interessante positive Effekte aufzeigen.

Grund genug fĂŒr uns, uns dem Thema mal genauer zu widmen und die aktuelle Studienlage zur Wirkung, Anwendung und Darreichung sowie die grundsĂ€tzlichen Wirkmechanismen auszuwerten.

Wir möchten gleich zu Beginn betonen, dass wir dem CBD Hype nicht bedingungslos unterliegen und an die Thematik sehr kritisch und objektiv herangegangen sind. Wir haben bei unseren Recherchen zu CBD sowohl Pro-, also auch Contra-Argumente zu CBD berĂŒcksichtigt. Ebenfalls hab wir unsere eigene CBD Erfahrung mit einfließen lassen.

Faktisch gibt es noch zu wenige klinische Studien, die jede nachgesagte Wirkung von CBD belegen. Dies ist auch der berechtigte Hauptkritikpunkt von CBD-Gegnern. Zudem gibt es auch wenig Langzeitstudien zur Anwendung von CBD. Dies ist aber definitiv kein grundsĂ€tzliches Totschlagargument, da viele Wirkstoffe zu Beginn nicht ĂŒber eine eindeutige Datenlage verfĂŒgen.

Was jedoch CBD-Gegner hĂ€ufig nicht berĂŒcksichtigen ist, dass der menschliche Körper – und das ist wissenschaftlich nachgewiesen – ĂŒber ein Endocannabinoid-System verfĂŒgt. Zu diesem gehören Cannabinoid-Rezeptoren und körpereigene (Endo-)Cannabinoide, die daran „andocken“ können und den pflanzlichen Cannabinoiden Ă€hnlich sind. Ebenfalls interessant: Menschliche Muttermilch enthĂ€lt sogar Cannabinoide.[1]

BerĂŒcksichtigt man also diese erwiesenen Tatsachen, dĂŒrfte es tatsĂ€chlich nicht von der Hand zu weisen, dass CBD in bestimmten Bereichen wirken kann und dass Berichte ĂŒber positive CBD Öl Erfahrungen nicht gĂ€nzlich aus den Fingern gesogen sind. Inwiefern und wie CBD genau wirken kann klĂ€ren wir im folgenden Artikel.

DarĂŒber hinaus werden wir uns auch mal die undurchsichtige Rechtslage in Deutschland anschauen, die bereits zur großer Verunsicherungen bei CBD Konsumenten aufgrund von Schließungen einiger CBD LadengeschĂ€ften gefĂŒhrt hat.

Dies trĂ€gt letztlich auch dazu bei, dass CBD Öl teilweise einen zu unrecht etwas negativ behafteten Ruf hat und von einigen nicht informierten Leuten mit Cannabis und dessen berauschenden Wirkstoff THC gleichgesetzt wird.

Auch gehen wir auch einen von uns durchgefĂŒhrten CBD Öl Test ein. Wir haben einige Produkte getestet und werden von unseren Erfahrung mit den CBD Ölen berichten.

Doch zu aller erst gilt es erstmal zu klĂ€ren, was CBD ĂŒberhaupt ist und warum man in der Regel nur von CBD Öl spricht.

 

CBD – Was ist CBD Öl?

CBD Öl ist der in Öl gelöste und standardisierte pflanzliche Wirkstoff Cannabidiol, der insbesondere aus dem umgangssprachlich genannten Faserhanf bzw. Nutzhanf gewonnen wird und nicht psychoaktiv wirkt.

Der Grund fĂŒr die Gewinnung aus Nutzhanf liegt im geringen THC Gehalt dieser Cannabissorten, der unter 0,2% liegt, und somit sogar einen Anbau in Deutschland gem. der Verordnung (EWG) Nr. 1164/89 fĂŒr gewisse Gewerbebranchen legal macht. In der Verordnung wird klar geregelt, welche Sorten in Deutschland unter welche Voraussetzungen angebaut und genutzt werden dĂŒrfen.

Entgegen der hÀufigen Annahme wird Cannabidiol also nicht aus den selben Cannabissorten gewonnen, die hohe Mengen des berauschend wirkenden und wahrscheinlich bekannteren Wirkstoffs THC (Tetrahydrocannabinol) enthalten.

Jedoch impliziert dies nicht, dass der Kauf und Verkauf von Cannabispflanzen oder CannabisblĂŒten, welche unter Nutzhanfsorten fallen, grundsĂ€tzlich fĂŒr jedermann legal ist. Dazu aber spĂ€ter im Kapitel zur aktuellen Rechtslage mehr.

 

Hanf Historie – Wie unsere Vorfahren auf das Hanf gekommen sind

Ein bisschen Allgemeinbildung schadet nie, weshalb wir uns auch mal ganz kurz und sehr grob die Geschichte des Hanfs und dessen Verbots anschauen.

Um den Ursprung des Hanfs zu ergrĂŒnden, mĂŒssen wir weit, weit zurĂŒckgehen. Denn Hanf zĂ€hlt zu den Ă€ltesten Nutz- und Heilpflanzen der Welt. In Zahlen bedeutet dies, dass Hanf bereits seit ĂŒber zehntausend Jahren angebaut wird. UrsprĂŒnglich wurden Hanfsamen und -blĂŒten ĂŒberwiegend als Nahrungsmittel und Naturmedizin, sowie die Hanffasern zur Herstellung von Seilen, Textilien und spĂ€ter auch von Papier verwendet. Von konkreten Erfahrungen mit CBD war hier noch lange nicht die Rede. Dennoch war man sich ĂŒber die positiven Wirkungen bewusst.

Der Geschichte des Hanfs können wir entnehmen, dass dieses ursprĂŒnglich alles andere als ein Rauschmittel darstellte. Insgesamt gehörte Hanf in unserer Geschichte wesentlich lĂ€nger zum Alltag, als dass es verboten ist. Denn das Verbot von vielen Hanf- bzw. Cannabissorten folgte erst Anfang des 20. Jahrhunderts. Noch zu einer Zeit in der es gar keine genmanipulierten und hochgezĂŒchteten Cannabissorten mit so hohen THC-Konzentrationen gab, wie man sie heutzutage auf illegalen Plantagen finden und auf dem illegalen Schwarzmarkt erwerben kann.

Der Grund fĂŒr das Verbot ist wohl viel mehr auf ein Politikum eines eigensinnigen Ministers aus Washington zurĂŒckzufĂŒhren, der vorerst auf ein Alkoholverbot aus war. Da dieses jedoch sprichwörtlich „in die Hose ging“ widmete er sich dem Verbot von Cannabis, das damals, wie auch heute, nicht wirklich nachvollziehbar war und ist, wenn man die die ZĂŒchtungen mit extrem hohen THC-Gehalten mal außen vor lĂ€sst.

Warum nun Hanf, Cannabis, Marihuana und welche Synonyme im Alltag noch alle gebrÀuchlich sind, nun wieder auf dem Vormarsch ist, liegt sowohl an der wieder vermehrten Nutzung der Fasern anstelle von Synthetik, als auch an der positiven Wirkung der einzelnen Pflanzenstoffe auf unsere Gesundheit und auf bestehende Krankheiten. Auf die letzteren Punkte werden wir nun nach und nach eingehen. Vorab aber noch ein paar ErklÀrungen, um Verwechslungen zu vermeiden und falsche Parolen aus dem Weg zu rÀumen.

 

Verwechslungsgefahr – Sind Cannabisöl, Hanföl und CBD-Öl das Selbe?

Bei der Verwendung von Begriffen rund um das Thema Cannabis kommt es hĂ€ufig zu Verwechslungen. GrundsĂ€tzlich gilt es, bevor man auf CBD im Detail eingeht, erstmal die Unterschiede zu erklĂ€ren, um auch beim Kauf von CBD Produkten nicht auf falsche Produkte hereinzufallen bzw. zu falschen Produkten zu greifen und sich ĂŒber die Wirkung [7.1] dann zu wundern. Die ein oder andere negative CBD Erfahrung rĂŒhrt nĂ€mlich daher, dass man zum falschen Öl gegriffen hat, das gar kein CBD enthĂ€lt.

Zwar stammen die verschiedenen Öle alle von Hanfpflanzen, jedoch unterscheiden sie sich in der Zusammensetzung und den enthaltenen Wirkstoffen – zu denen auch die Cannbinoide CBD und THC gehören – nicht gerade unwesentlich.

Cannabisöl

Bei Cannabisöl handelt sich in der Regel um ein Öl, in dem sĂ€mtliche Wirkstoffe der Cannabispflanze gelöst sind. Eben auch das in Deutschland unter das BetĂ€ubungsmittelgesetz fallende THC in einer Konzentration von ĂŒber 0,2%.

Dies hat zur Folge, dass man „Cannabis Öl“, was auch gerne als „Haschischöl“, „Marhihuanaöl“ oder ganz direkt als „THC-Öl“ bezeichnet wird, nicht legal in Deutschland kaufen kann und man tunlichst von unkontrollierten und nicht standardisierten Schwarzmarkt-Produkten die Finger lassen sollte. Beim Konsum von Cannabisöl vom Schwarzmarkt steht meist das psychoaktive und berauschend wirkende Cannabinoid THC im Vorder- und gesundheitliche Aspekte im Hintergrund.

Anders das vom Arzt zu medizinischen Zwecken verordnete Cannabisöl. Dieses findet man in standardisierter Form in Apotheken als sogenanntes Medizinalcannabis und wird immer hĂ€ufiger aufgrund belegter positiver Wirkung fĂŒr chronische Schmerzpatienten, Epileptiker, bei SpastiziĂ€t in Folge von Multiple Sklerose (MS) und Paraplegie und zur Appetitsteigerung nach einer Chemotherapie oder bei HIV-Erkrankung verordnet.

 

Hanföl

Hanföl gibt es in beinahe fast jedem Reformhaus und auch in Drogerien zu kaufen. Sowohl als Verzehröl, als auch als Bestandteil von Kosmetika.

Das Hanföl beinhaltet so gut wie keine Cannabinoide, denn es handelt sich dabei lediglich um das aus den Hanfsamen gewonnene Pflanzenöl der Hanfpflanze. Es beinhaltet hauptsĂ€chlich Omega-3 und 6 FettsĂ€uren, und ist reich an Vitamin E, B1 und B2, sowie an Kalium, Mangan, Kalzium, Natrium, Zink, Kupfer, Phosphor, Eisen und noch weitere wertvolle NĂ€hrstoffe. Wer also Hanföl konsumiert und sich ĂŒber ausbleibende Wirkung wundert, sollte mal zum richtigen Öl greifen.

 

CBD-Öl

Zum Hauptthema zurĂŒck, dem CBD-Öl. Dieses enthĂ€lt das aus der Cannabispflanze extrahierte Cannabinoid Cannabidiol (kurz CBD). CBD-Öl wird auf dabei auf eine gewisse Konzentration standardisiert, um eine korrekte Dosierung sicherzustellen.

Gewöhnlich findet man CBD-Öle mit Konzentrationen im Bereich von 5-10% Cannabidiol. Es sind aber auch hochkonzentrierte CBD-Öle mit Cannabidiolkonzentration von bis 20% oder gar mehr zu finden. Und genau dies ist das richtige Öl mit dem man positive Erfahrungen sammeln kann.

Da nun die grundsĂ€tzlichen Unterschiede zwischen Cannabis-, Hanf- und CBD-Öl geklĂ€rt sind, können wir uns dem Letzteren nun im Detail zuwenden.

 

Die Wirkung von CBD Öl

Das Cannabinoid Cannabidiol verfĂŒgt ĂŒber ein recht weites Wirkspektrum. Wichtig ist gleich zu Beginn deutlich zu machen, dass die Wirkung von CBD noch nicht in ihrer GĂ€nze erforscht ist. Dennoch gibt es Wirkungen, zu denen mittlerweile gute Daten vorliegen und es gibt Wirkungen, die bis dato als nicht definitiv mit Studien belegt sind, aber sehr viele CBD Erfahrungen von Konsumenten zu finden sind.

Allgemein verfĂŒgt CBD ĂŒber

  • antiepileptische bzw. antikonvulsive,
  • anxiolytische (angstlösende),
  • antipsychotische (gegen psychotische Erkrankungen),
  • antiphlogistische (entzĂŒndungshemmende)
  • neuroprotektive (nervenschĂŒtzende),
  • antiemetische (gegen Brechreiz und Übelkeit)
  • antioxidative

Eigenschaften. Diese gelten in Verbindung mit dem erforschten körpereigenen Endocannabinoid-System als plausibel und wissenschaftlich nachvollziehbar.

Um die Wirkmechanismen von Cannabidiol etwas mehr zu verstehen, mĂŒssen wir etwas weiter ausholen. Und zwar zum Endocannabinoid-System.

Das Endocannabinoid-System – die Grundlage der Wirkung von CBD

Hast du gewusst, dass unser Körper ĂŒber eigene Cannabinoide verfĂŒgt und wir deshalb ĂŒberhaupt Cannabinoid-Rezeptoren haben? Nicht? Das macht nichts! Die meisten wissen es nicht, jedoch hilft dieser Fakt so einiges rund und das Thema der Wirkung von CBD bzw. Cannabinoiden allgemein besser zu verstehen.

Im Zentrum stehen dabei die Rezeptoren CB1 und CB2. An diese Rezeptoren „docken“ unsere körpereigenen Cannabinoide, genauer die Endocannabinoide an und sorgen fĂŒr eine Aktivierung. FĂŒhre ich Cannabinoide von außen – also nicht endogen, sondern exogen – zu, so binden sich diese an unsere Cannabinoid-Rezeptoren und entfalten dort ihre Wirkung.

Die Cannabinoid-Rezeptoren befinden sich dabei nicht nur im Gehirn, sondern auch in Organen. Der Großteil ist jedoch natĂŒrlich im Gehirn angesiedelt. Hier speziell die CB1-Rezeptoren, die eine SchlĂŒsselrolle hinsichtlich Motivation und kognitiven FĂ€higkeiten innehaben. Was die CB1-Rezeptoren ebenfalls steuern, ist z.B. den Appetit, worauf wir spĂ€ter nochmal bei der Anwendung von CBD zurĂŒckkommen. [2][3]

Du kannst dir das Àhnlich vorstellen, wie bei Koffein, das an Stelle des körpereigenen Adenosins an unsere Adenosin Rezeptoren andockt und diese blockiert.

Dabei sind die CB-Rezeptoren nur ein System von vielen, mit denen Cannabinoide und somit auch CBD interagieren. Die noch verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig junge Forschung hat gezeigt, dass Cannabinoide auch mit GPR55-, Vanilloid-, Glycin-, Serotonin- und weiteren Rezeptoren interagieren und CBD so eine Vielzahl von Wirkmechanismen hat, die sich auf unsere Gesundheit und bestehende Krankheiten direkt und auch indirekt auswirken.

Damit das Ganze nicht allzu wissenschaftlich wird, fĂŒhren wir dies hier nicht weiter aus. Viel interessanter und praxisnĂ€her sind wohl die Anwendungsgebiete von CBD zur Förderung unserer Gesundheit und Linderung von Krankheiten, zu denen wir jetzt kommen.

 

Allgemeine Anwendungsbereiche von CBD

Da wir nun wissen wie CBD wirkt, schauen wir uns nun mal die Anwendungsbereiche von Cannabidiol an. Und zwar welche gesundheitlichen Vorteile CBD mit sich bringt und bei welchen Erkrankungen bzw. physischen oder psychischen BeeintrÀchtigungen es helfen kann.

Hierbei stĂŒtzen wir uns auf eine Übersichtsstudie des Bundesamtes fĂŒr Gesundheit der Schweiz. Allgemein muss man sagen, dass in der Schweiz die seriöse Darstellung und Behandlung der Wirkung von CBD von Amtswegen wesentlich mehr vorangetrieben wird, als in Deutschland.

Laut der Literaturrecherche des schweizerischen Bundesamtes fĂŒr Gesundheit, lĂ€sst sich die Anwendung von CBD in 5 Bereiche untergliedern.[4]

  1. Der erste Anwendungsbereich und der wahrscheinlich gleichzeitig verbreitetste ist die Anwendung von CBD zur Verminderung psychischer Beschwerden. Hier insbesondere von stressbedingter Angespanntheit, Angststörungen und Schlafproblemen.
  2. Beim zweiten Anwendungsbereich geht es und die Reduzierung sog. somatischer Beschwerden, wie Schmerzen und daraus resultierender Appetitmangel, der letztlich zu einer Unterversorgung mit NÀhrstoffen und somit einer verzögerten Abheilung der ursÀchlichen Erkrankung steht.
  3. Der dritte Anwendungsbereich von CBD liegt in der Behandlung und auch PrĂ€vention entzĂŒndlicher und neurodegenerativer Erkrankungen chronischer und auch akuter Natur. Dazu zĂ€hlen u.a. Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson, Spinale Muskelatrophie.
  4. Im vierten Anwendungsbereich geht es um die Behandlung neurologischer Krankheiten, wie z.B. sÀmtlicher Formen der Epilepsie und multipler Sklerose.
  5. Der letzte Anwendungsbereich stellt die Behandlung von Hauterkrankungen mittels CBD dar. Hier konnten u.a. Erfolge bei Akne und Neurodermitis erzielt werden.

Ruft man sich nun nochmal die Wirkungsmechanismen von CBD aus dem vorherigen Kapitel ins GedĂ€chtnis, erschließen sich die Anwendungsbereiche im Zusammenhang mit der Wirkung von Cannabinoiden und den körpereigenen CB-Rezeptoren des Typs 1 und 2 als ziemlich logisch und vor allem absolut wissenschaftlich nachvollziehbar.

Pharmazeutische Anwendungsgebiete von CBD

CBD kommt bei Medikamenten nie isoliert zum Einsatz, sondern in Verbindung mit THC, was jedoch dann als BetĂ€ubungsmittel gilt. Dennoch ist es natĂŒrlich so, dass bei der Herstellung von Cannabis-Medikamenten auf Sorten zurĂŒckgegriffen wird, die einen sehr hohen Anteil an CBD aufweisen. CBD-haltige Medikamente sind zum Beispiel SativexÂź oder auch EpidiolexÂź. Letzteres befindet sich nach positiven Zulassungsverfahren in einigen LĂ€ndern kurz vor der Zulassung. SativexÂź wird bereits seit einiger Zeit erfolgreich zur Behandlung von Multipler Sklerose und Epilepsie eingesetzt.

Insgesamt wird Cannabis – und somit natĂŒrlich auch das Cannabinoid CBD – zur Therapie von folgenden Erkrankungen erfolgversprechend eingesetzt:

  • Epilepsie
  • zur Nachbehandlung von Chemotherapien gegen Übelkeit und Erbrechen
  • zur Appetitsteigerung bei HIV bzw. AIDS
  • Spastiken in Folge von MS und Paraplegie

DarĂŒber hinaus ist die Studienlage zur Verbesserung von Angst- und Schlafstörungen, des Tourette-Syndroms und auch von ADHS aktuell so, dass auch hier Cannabinoide positiv wirken.

Wohingegen keine signifikanten Erfolge festgestellt werden konnten, ist bei Darmerkrankungen, bei Demenzerkrankung, bei Depression oder Psychosen und auch bei Glaukom.

CBD in der Naturmedizin bzw. als NahrungsergÀnzungsmittel

CBD Produkte mit einem THC-Gehalt von unter 0,2% sind – zum GlĂŒck – (noch) nicht als Arzneimittel eingestuft und können somit frei erworben werden. Das impliziert natĂŒrlich nicht, dass es nicht wirksam ist, wie auch der komplette Forschungsbericht zur Analyse von CBD des schweizerischen BAGs faktisch belegt[5].

Hinzu kommt, dass CBD in der Naturmedizin schon lĂ€nger zum Einsatz kommt, als der aktuelle Hype darum anhĂ€lt und schon sehr lange in Foren ĂŒber CBD Erfahrungen von Konsumenten berichtet wird.

Die Anwendungsbereiche und -formen von CBD sind vielfĂ€ltig. CBD wird nicht nur als das weit verbreitete CBD Öl eingesetzt. Es wird aufgrund seiner antientzĂŒndlichen Wirkung auch als Creme, Salbe oder Balm zur Behandlung von entzĂŒndlichen Hauterkrankungen eingesetzt.

In Form von Öl, Kapseln oder Kristallen – auf die verschiedenen Formen kommen wir spĂ€ter nochmal im Detail zurĂŒck – wird es vorwiegend bei Schlafstörungen, bei chronischem Stress, bei Allergien, bei Unwohlsein / Übelkeit und bei EntzĂŒndungen eingesetzt.

 

Bei was hilft CBD? Konkrete Beispiele zur Anwendung von CBD

Zuvor haben wir im Allgemeine die Anwendungsbereiche von CBD geklĂ€rt, womit es Zeit fĂŒr eine paar konkrete Anwendungsbeispiele von CBD wird, um die Wirkung zu verdeutlichen.

CBD zur Behandlung von negativem Stress

Gibt es etwa auch positiven Stress? Ja, denn Stress ist nicht unbedingt immer schĂ€dlich oder negativ. Stress wird erst dann negativ, wenn er dauerhaft anhĂ€lt und zur Überforderung unseres Körpers fĂŒhrt. Der negative Stress auch Distress genannt ist hĂ€ufig Auslöser diverser Krankheiten. Eine der bekanntesten dĂŒrfte das immer hĂ€ufiger auftretende Burnout-Syndrom sein.

Ein eher schleichender negativer Effekt von negativem Stress ist die SchwĂ€chung unseres gesamten Immunsystems. Dies hat zur Folge, dass wir in Zeiten von dauerhaftem Distress sehr viel anfĂ€lliger fĂŒr Infekte sind.

Um in Phasen eines erhöhten Stressaufkommens nicht die Gefahr zu laufen Körper und Geist dauerhaft zu ĂŒberfordern, das Immunsystem zu schwĂ€chen und somit krank zu werden, eignet sich CBD Öl oder auch andere Darreichungsformen hervorragend zur Behandlung und PrĂ€vention stressbedingter (Folge-)Erkrankungen. Mit CBD Öl haben wir persönlich positive Erfahrungen sammeln können. Dazu spĂ€ter aber in unserem CBD Öl Test mehr.

CBD wirkt ĂŒber verschiedene Mechanismen stresslindernd.

Erstens dĂ€mpft CBD die Adrenalin- und CortisolausschĂŒttung. Adrenalin und Cortisol sind bekannterweise die Stresshormone unseres Körpers. Sie sind notwendig um uns zu Höchstleistungen zu verhelfen (Adrenalin) und stellen lebensnotwendige Steroidhormone dar (Cortisol). Im Übermaß, wie sie bei negativem Stress aufkommen, sind sie jedoch gesundheitsgefĂ€hrdend.

Des Weiteren steigert es ĂŒber das Endocannabinoid-System – speziell ĂŒber die Belegung der CB1-Rezeptoren im Gehirn – die Serotoninproduktion. Serotonin ist der Gegenspieler von Adrenalin und sorgt fĂŒr eine ausgeglichene Stimmung und stellt ein „ZufriedenheitsgefĂŒhl“ ein.

Ähnlich wie eine intensive Sporteinheit. Jeder Sportler wird wissen was gemeint ist. Diese entspannte Leere und Zufriedenheit, die man nach dem Training oder einem Wettkampf spĂŒrt, wenn man nach der wohltuenden Dusche endlich auf der Couch liegt. Nicht umsonst gilt auch Sport als Stresskiller!

Ein weiterer Mechanismus, der dafĂŒr sorgt, dass CBD direkt stresslindernd wirkt, ist, dass dieses dem körpereigenen Neurotransmitter AEA Ă€hnelt, der – stark vereinfacht ausgedrĂŒckt – fĂŒr die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts von „Stress und Entspannung“ sorgt. In Zeiten von ausgeprĂ€gten negativem Stress, kann jedoch die Produktion dieses Neurotransmitters so gestört sein, dass ein Gleichgewicht nicht mehr hergestellt werden kann. Von außen zugefĂŒhrtes Cannabidiol kann hier die Rolle von AEA einnehmen und die Herstellung des Gleichgewichts unterstĂŒtzen. Diese Wirkung war auch die, wir am deutlichsten erfahren durften.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass CBD insofern auf negativen Stress wirkt, dass es hilft die Hormonproduktion, unserer Stress- und Entspannungshormone zu regulieren und wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dabei unterstĂŒtzt es die körpereigenen Neurotransmitter.[6][7]

 

CBD bei Schlafstörungen und allgemeinen Schlafproblemen

Gute SchlafqualitÀt und ausreichend Schlaf stehen in direktem Zusammenhang mit unserer körperlichen und geistigen Gesundheit. Schlechter Schlaf und Schlafmangel stellen ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko dar. Zu wenig gesunder Schlaf stehen nachgewiesen in direkter Verbindung zu folgenden Erkrankungen und negativen körperlichen VerÀnderungen sowie Risiken:

  • SchwĂ€chung des Immunsystems
  • Ansammlung von hohem Cortisolspiegel
  • Gefahr von Übergewicht und infolge Steigerung des Risikos an Diabetes Typ II zu erkranken
  • Herz-/Kreislauferkrankungen
  • Ansammlung von negativem Stress
  • Kopfschmerzen und Schwindel
  • Psychische Probleme
  • Negative Beeinflussung des Hormonhaushalts, insbesondere Senkung der Testosteronproduktion
  • In Summe sinkt bei chronischem Schlafmangel die Lebenserwartung

Also Grund genug einer ausreichenden Schlafdauer und SchlafqualitĂ€t ein besonderes Augenmerk zu schenken. Doch nicht immer reicht es bzw. ist es möglich rechtzeitig ins Bett zu gehen und die allgemeinen Voraussetzungen fĂŒr eine gute Schlafhygiene (kĂŒnstliche Lichtquelle vor dem Schlafen vermeiden, Abdunkelung des Schlafraumes, optimale Raumtemperatur, usw.) umzusetzen. Dies hat zur Folge, dass der Körper von sich aus Probleme hat, sich auf die nĂ€chtliche Ruhe einzustellen und in die relevanten Schlafphasen (REM und NonREM) zu gelangen.

An dieser Stelle kann CBD wirken, indem es – Ă€hnlich wie bei der zuvor beschriebenen Behandlung von negativem Stress – dem Körper und Gehirn hilft zur Ruhe zu kommen und insbesondere die Tiefschlafphase (NonREM) zu intensivieren. Diese Phase des Schlafs ist besonders wichtig, da hier regenerative Prozesse ablaufen. BeschĂ€digungen der Körperstruktur werden „repariert“, das Immunsystem wieder gestĂ€rkt. Aber auch der REM-Schlaf, sprich die Schlafphase, in der wir das im Tagesverlauf erlebte verarbeiten und unser Gehirn sich sortiert und „aufrĂ€umt“ wird verbessert indem die Einschlafdauer und die Wachphasen verkĂŒrzt werden können. Nicht selten liest man von intensiveren TrĂ€umen bei CBD Öl Erfahrungsberichten. [8][9]

 

CBD zur UnterstĂŒtzung bei der Behandlung von Multipler Sklerose (MS)

NahrungsergĂ€nzungsmittel zur Behandlung von schweren Krankheiten zu empfehlen ist unserer Auffassung nach ein recht zweischneidiges Schwert und wir haben uns stark ĂŒberlegt, ob wir dies ĂŒberhaupt thematisieren wollen. Es gibt einfach zu viele unseriöse Blogs und Influencer, die NahrungsergĂ€nzungsmitteln heilende Wirkung nachsagen und diese als Ersatz zu einer bestehenden Medikation empfehlen. Davon raten wir ausdrĂŒcklich ab! Genauso wie wir ganz klar sagen, dass CBD Multiple Sklerose nicht heilen kann.

Was uns dann aber letztlich doch dazu gebracht hat, CBD und seine Wirkung als ErgĂ€nzung zur Behandlung von Multipler Sklerose zu thematisieren, war ein Erfahrungsbericht einer MS-Patientin. Dieser CBD Erfahrungsbericht wurde auf der Internetseite der Selbsthilfegruppe „Initiative Selbsthilfe Multiple Sklerose Kranker e.V.“ veröffentlicht, weshalb wir ihn als sehr seriös einstufen. Weitere Recherchen konstatierten die Erfahrungen, die diese MS-Patientin in ihrem Artikel zu CBD und MS schildert.

Wie hilft nun CBD bei Multipler Sklerose? Kurzum, es kann MS natĂŒrlich nicht heilen. Jedoch findet man nicht wenige Erfahrungsberichte und auch die ein oder anderen Untersuchung zu CBD und MS. Bei Erfahrungsberichten schildern Patienten unisono, dass die Symptome, insbesondere der sogenannte „Fatigue“ sowie Schmerzen und das „Uhthoff-PhĂ€nomen“, deutlich spĂŒrbar gelindert wurden.

Erfahrungsberichte von MS-Patienten mit CBD

So schreibt Heike FĂŒhr in ihrem Artikel „Mehr LebensqualitĂ€t mit Cannabidiol“, dass CBD bei ihr viele der MS-Symptome lindern konnte. DarĂŒber hinaus beschreibt sie die Wirkung so, dass CBD ihr besonders morgens geholfen hat, ihre Fatigue-Attacken „einzudĂ€mmen und insgesamt minimaler zu halten“. Dadurch habe sie massiv an LebensqualitĂ€t gewonnen. Sie betont aber auch, dass CBD bei jedem anders wirken kann, empfiehlt es aber jedem zu probieren und seine eigene CBD Erfahrung machen sollte, da man letztlich nur gewinnen kann. Sie geht in ihren AusfĂŒhrungen sogar so weit, CBD fĂŒr sie als eine Art Wundermittel zu beschreiben.[10]

Ein weiterer eindrucksvoller Erfahrungsbericht zu CBD und MS ist das Buch „Cannabis Saved My Life“. Hier beschreibt die selbst unter Multipler Sklerose leidende Autorin Elizabeth Limbach von ihren Erfahrungen und den Erfahrungen weiterer MS-Patienten mit CBD. Letztlich ist auch hier die Kernaussage, dass CBD zur mehr LebensqualitĂ€t verholfen hat.[11]

Studie zu Cannabidiol und der Verbesserung der MobilitÀt bei Personen mit Multipler Sklerose

Im Jahr 2018 wurde eine Studie von Thorsten Rudroff und Jacob Sosnoff veröffentlicht, die sich mit der Wirkung von Cannabis und speziell Cannabidiol auf Multiple Sklerose beschÀftigt. In der Studie wird zwar betont, dass es noch zu wenige empirische Daten gibt, um eine finale Beurteilung abgeben zu können, die vorhandenen Daten jedoch darauf hindeuten, dass vor allem CBD die MuskelspastizitÀt und Schmerzen verringern kann. Auch wurde wissenschaftlich die Verbesserung der chronischen Erschöpfung von MS-Patienten beobachtet, wie sie im zuvor beschriebenen Erfahrungsbericht beschrieben wurde.

Dieses Wirkungsspektrum, sowie die antidepressive Wirkung von CBD stehen fĂŒr die Autoren der Studie im Zusammenhang mit der Verbesserung der MobilitĂ€t. Diese ist als laut Rudroff et al letztlich eine indirekte Wirkung aufgrund der reduzierten SpastizitĂ€t, Schmerzen und Erschöpfung letztlich wieder zu einer erhöhten MobilitĂ€t fĂŒhren.[12]Ein sehr interessanter Ansatz, wie wir finden.

Warum CBD bei Multipler Sklerose Symptome lindern kann

Diese Wirkung von CBD im Zusammenhang mit Multipler Sklerose ist auf die verschiedenen Wirkungsmechanismen und das Zusammenspiel mit unserem Endocannabinoiden System zurĂŒckzufĂŒhren.

Da Multiple Sklerose eine chronische EntzĂŒndung des zentralen Nervensystems darstellt, die sich insbesondere durch Stress verschlimmert und starke Schmerzen bis hin zur LĂ€hmungen auslösen kann, kann hier CBD ĂŒber seine entzĂŒndungshemmende, schmerzstillende und beruhigende Wirkung gleich mehrfach zu Linderung der Symptome verhelfen.

Untersuchungen und Studien zu CBD und Multiple Sklerose gibt es leider (noch) nicht. Gerne hÀtten wir dir diese hier prÀsentiert. Aber die seriösen Erfahrungsberichte von MS-Patienten sprechen wirklich eine recht eindeutige Sprache.

Letztlich bleibt hier nur die Empfehlung fĂŒr Menschen, die unter MS leiden CBD neben der konventionellen Behandlung zu probieren. Auf keinen Fall sollte CBD als Ersatz zur bestehenden Medikation und Therapie verwendet werden.

 

CBD bei psychischen Erkrankungen

Auch hier gleich wieder der Hinweis, dass CBD begleitend zur Therapie und Medikation helfen kann und keineswegs einen Ersatz der Selbigen darstellt!

CBD kann erfahrungsgemĂ€ĂŸ vor allem bei Angststörungen und Panikattacken helfen diese zu lindern. Auch in diesem Bereich ist die Forschung leider noch unzureichend, um eine wissenschaftlich fundierte Wirkung zu attestieren. Dennoch gibt es eine Studie aus dem Jahr 2017, die sich mit der Wirkung von Cannibidiol hinsichtlich Panik-Attacken beschĂ€ftigte. DarĂŒber hinaus gibt es auch noch zahlreiche Erfahrungsberichte von Patienten auf die wir bei diesem Thema zurĂŒckgreifen konnten.

Studie zur Wirkung von CBD bei Panik-Attacken

In der Studie von Vanessa p. Soares und Allen C. Campos, die sich beide mit Angststörungen und Panikattacken schwerpunktmĂ€ĂŸig beschĂ€ftigen, werteten sie mit wissenschaftliche Daten zu Tier- und Humanstudien, die die mutmaßlichen Eigenschaften von CBD im Kontext mit Panik-Attacken untersuchten, aus.

Nach Auswertung der der Studie zugrundeliegenden ĂŒber 70 Referenzen und Untersuchungen an Tieren und Menschen kamen die Autoren zum eindeutigen Ergebnis, dass CBD anxiolytische Effekte aufweist und somit angst- und paniklösend wirkt.[13]

CBD Erfahrungen bei Angststörungen und Panik-Attacken

In diversen Foren von unter Angststörungen und Panik-Attacken leidenden Menschen liest man vermehrt von positiven CBD Öl Erfahrungen. So beschreiben Personen, dass zum einen die „Grundpanik und Grundangst“ durch die tĂ€gliche Einnahme von CBD verringert werden konnte. Andere berichten davon CBD insbesondere akut einzusetzen um auftretende Panik-Attacken abzumildern.

Auch hier wird immer wieder betont CBD nur begleitend zur medizinischen Behandlung einzunehmen und keinesfalls mit der Absetzung von Medikamenten zu experimentieren. Sollt man fĂŒr sich merken, dass CBD gut wirkt, so kann man unter RĂŒcksprache mit seinem behandelnden Arzt oder seiner behandelnden Ärztin unter Aufsicht die Medikation Ă€ndern. Keinesfalls jedoch auf eigener Initiative und ohne dessen bzw. Deren Einbindung.

Warum CBD bei Angststörungen und Panik-Attacken wirken kann

Die Ergebnisse der Untersuchungen und der Studie sowie die Erfahrungsberichte von Patienten und Anwendern untermauern letztlich die Tatsache, dass und wie CBD auf das Endocannabinoid System unseres Körpers wirkt und mit dem CB1-Rezeptor interagiert (haben wir zu Beginn des Artikels beschrieben).

Durch die Interaktion mit dem CB1-Rezeptor wirkt CBD letztlich beruhigend und entspannend. So kann es sein, dass CBD von Grund auf die Symptome abschwÀchen und akut auftretende Panik-Attacken mildern bis vermeiden kann.

 

CBD bei Rheuma und Schmerzen

Cannabidiol stellt kein Schmerzmittel dar! Dies möchten wir ganz klar deutlich machen. Die schmerzlindernde Wirkung ist mit der entzĂŒndungshemmenden und krampflindernden Wirkung von CBD und weiteren in der Cannabispflanze enthaltenen Terpenen zu erklĂ€ren.

CBD wirkt bei Schmerzen also nicht in jeglicher Hinsicht, sondern nur bei Schmerzen, die auf EntzĂŒndungen und krampfartigen Verspannungen zurĂŒckzufĂŒhren sind. Hier spielt es sein Potential jedoch in aller GĂ€nze aus. So können mit CBD-Öl und Co. die Dosierungen der zur konventionellen Therapie eingesetzten nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) bzw. nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAP), wie z.B. Voltaren (Diclofenac) oder Ibuprofen, reduziert werden. Durch eine Reduzierung der Dosierung werden natĂŒrlich auch die mit NSAR einhergehenden Nebenwirkungen, die insbesondere den Magen betreffen, reduziert.

Dies wird insbesondere bei der Dauertherapie aufgrund rheumatischer Erkrankungen relevant. Nicht selten fĂŒhrt eine Langzeitmedikation mit Voltaren und Co. zu MagenschleimhautentzĂŒndungen bis hin zu MagengeschwĂŒren. Aus diesem Grund werden meist auch Magenschoner parallel zu Schmerzmitteln verabreicht, die jedoch auch wieder ihre Nebenwirkungen mit sich bringen. Kann also durch CBD-Öl die Dosis der konventionellen Schmerzmittel bei Rheuma oder anderen entzĂŒndlichen oder krampfbedingten Schmerzen reduziert werden, wird gleichzeitig das Risiko von Nebenwirkungen reduziert. Bei nicht allzu schweren Krankheitsbildern konnten sogar Schmerzmittel gĂ€nzlich durch CBD-Öl abgesetzt werden. Hier sollte aber immer RĂŒcksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten und die „EntzĂŒndungsmarker“ im Blut regelmĂ€ĂŸig kontrolliert werden.

Zwar gibt es noch nicht ausreichende Daten, zur Behandlung von Rheuma mit CBD, Erfahrungen von Patienten sprechen hier aber eine recht deutliche Sprache, weshalb wir jedem raten können ein CBD-Öl mal begleitend zur konventionellen Therapie zu probieren.

 

CBD bei Akne, Neurodermitis und anderen Hauterkrankungen

Beim Einsatz von CBD bei Akne, Neurodermitis und weiteren entzĂŒndlichen Hauterkrankungen konnten wirklich fast schon erstaunliche Wirkungen festgestellt werden, die an die von Kortison herankommen. So unter diversen Erfahrungen im Rahmen von CBD Öl Tests von an Hauterkrankungen leidenden Personen zu finden.

WĂ€hrend die Wissenschaft bei Neurodermitis sich ĂŒber Ursache und Ursprung der Hautkrankheit noch immer nicht sicher ist, ist die Ursache von Akne recht klar. Die am weitesten verbreitete Form der Akne ist die Akne vulgaris, welche in der Regel mit der PubertĂ€t und der damit einhergehenden hormonellen VerĂ€nderung auftritt.

Durch die hormonelle Umstellung des Körpers wird die Talgproduktion der Haut angeregt. Der Talg kann nicht ausreichend ĂŒber die Poren abtransportiert wird. Die Folge, es kommt zu Verstopfungen und EntzĂŒndungen der Hautporen und TalgdrĂŒsen. Je nach Schweregrad reichen die Symptome von Mitessern, die sich gegebenenfalls leicht entzĂŒnden, bis hin zu richtigen Zysten, die schwere Narben hinterlassen.

Weitere Formen der Akne können aufgrund UnvertrÀglichkeiten bei Kosmetika, Lebensmitteln oder Medikamenten entstehen. Seltenere Formen der Akne treten sogar schon bei Neugeborenen oder SÀuglingen auf.

Was alle Formen gemein haben, ist die Ă€ußere Behandlung, die je nach Schweregrad erfolgt. Bei leichten Formen genĂŒgt oftmals die regelmĂ€ĂŸige Reinigung der Haut und Behandlung mit „Anti-Pickel“ Kosmetika aus der Drogerie. Bei schwereren Formen werden medizinische Cremes durch den Hautarzt verordnet. Bei hormonell bedingter Akne werden in schweren FĂ€llen auch HormonprĂ€parate zur Regulierung des Hormonhaushalts verabreicht.

Egal in welchem Schweregrad eine Akne oder auch Neurodermitis vorliegen können sich CBD und die im CBD-Öl enthaltenen Terpene positiv auf das Hautbild auswirken. Ebenfalls bei Neurodermitis.

Auch hier kommt die antientzĂŒndliche Wirkung von CBD und weiteren Pflanzenstoffen, welche im Cannabis Extrakt enthalten sind, zum Tragen.

In klinischen Test konnte bei allen Probanden bereits nach zweiwöchigem Einsatz von CBD-Serum zur Ă€ußerlichen Behandlung von Akne und Neurodermitis eine Verbesserung des Hautbildes festgestellt werden.[14]

Man muss sich natĂŒrlich nicht nur auf die Ă€ußerliche Anwendung bei Hautkrankheiten beschrĂ€nken. Auch die Einnahme von CBD-Öl kann bei Hautproblemen erfahrungsgemĂ€ĂŸ helfen. Insbesondere wenn diese stressbedingt sind.

 

CBD-Öl im Sport – Hinweise auf Verbesserung der Regeneration und LeistungsfĂ€higkeit

Dieser Punkt war eigentlich der Initiator fĂŒr uns, sich mit dem Thema CBD und Cannabis genauer zu beschĂ€ftigen und unsere eigenen CBD Erfahrungen und CBD Öl Tests zu machen. UrsprĂŒnglich war geplant nur diesen Aspekt zu betrachten, jedoch erschien uns wĂ€hrend der Recherchen die Thematik so interessant, dass wir ĂŒber Monate Informationen und Studien ausgewertet und zusammengefasst haben. Letztlich wurde dieser CBD-Guide aus unserem anfĂ€nglichen kleinen Info-Artikel. Aber zurĂŒck zum Thema.

Sportler sind ja grundsĂ€tzlich immer auf der Suche nach Möglichkeiten der Optimierung, um noch mehr aus dem Training und der ErnĂ€hrung herauszuholen. Da im Rahmen einer Studie der WADA im Jahr 2015 bei rund 12.000 Profisportlern Cannabiniode nachgewiesen wurden, darunter auch bei Spitzenathleten, wie Michael Phelps, stand fĂŒr uns fest, dass dies wohl einen Grund hat. Und der liegt wahrscheinlich nicht daran, dass CBD nur etwas den Schlaf verbessern kann.

Ausgehend von dieser Studie begann die Diskussion im Spitzensport um die positive Wirkung von Cannabinoiden, insbesondere CBD, auf die Gesundheit und Regeneration und immer mehr bekannte Sportler, sowie VerbĂ€nde sprachen sich fĂŒr die Streichung von CBD von der Dopingliste aus. Und das mit Erfolg. Zum 01.01.2018 nahm die WADA CBD von der Liste verbotener Doping-Substanzen und gab es somit offiziell fĂŒr Wettkampfsportler frei! THC ist natĂŒrlich nach wie vor auf der Liste verbotener Substanzen der WADA.

Wie hilft CBD bei der Regeneration?

Der positive Einfluss von CBD auf die Regeneration liegt zum einen in der entzĂŒndungshemmenden Eigenschaft von CBD-Öl. Jetzt muss man dazu wissen, dass durch intensive körperliche Belastungen, wie durch Training und WettkĂ€mpfe, Mikrotraumata im Gewebe entstehen. Dazu gehören kleine BeschĂ€digungen der Muskulatur, die sich entzĂŒnden.

Dies ist ein ganz normaler Vorgang und ist die Grundlage fĂŒr Muskelwachstum. Denn was durch Training beschĂ€digt wurde, baut unser Körper wieder auf und macht es stĂ€rker, sodass das Gewebe der nĂ€chsten Belastung besser Stand hĂ€lt. So funktioniert Muskelwachstum.

WÀhrend der Körper also das beschÀdigte (Muskel-)Gewebe repariert (Regeneration) und verstÀrkt (Superkompensation), sollte man dieses nicht gerade wieder intensiv belasten, um den Regenerations- und Superkompensationsprozess nicht zu stören.

Nun, je schneller dieser Vorgang abgeschlossen und die EntzĂŒndung somit abgeklungen ist, desto frĂŒher kann wieder trainiert werden. Und je kĂŒrzer die AbstĂ€nde zwischen den Belastungen sind, desto schneller steigert sich die Leistung. Und so wirkt CBD auf die Regeneration beim Sport.

Zum anderen wird durch die entspannende und stresslindernde Wirkung von CBD die SchlafqualitĂ€t verbessert. Jeder Sportler weiß, dass ausreichend hochqualitativer Schlaf eine SchlĂŒsselrolle spielt. WĂ€hrend des Schlafs spielt sich nicht nur der grĂ¶ĂŸte Teil der Regeneration ab. Es wird auch das Wachstumshormon (HGH) ausgeschĂŒttet und das Testosteronlevel wieder gepusht. Zu wenig Schlaf und zu viel Stress sind die hĂ€ufigsten korrelieren oftmals mit Übergewicht und Muskeldegeneration, da die Produktion von HGH und Testosteron in den Keller gehen.

CBD wirkt also nicht direkt Leistungssteigernd, vielmehr unterstĂŒtzt es den Körper bei der Regeneration.

Hilft CBD bei Sportverletzungen?

Was bei Mikrotraumata, also kleinen Verletzungen funktioniert, das funktioniert natĂŒrlich auch bei schweren Verletzungen, wie sie bei beinahe jedem Sportler wĂ€hrend seiner „Karriere“ auftreten. Da schlimme an Verletzungen, ist die Zeit, in der nicht trainiert werden kann, da diese einen meist ziemlich weit zurĂŒckwirft und man ein Vielfaches der Zeit benötigt, um wieder auf seinem alten Leistungstand zu sein. Deshalb wird im Spitzensport im Verletzungsfall eines Athleten auf die Genesungsbeschleunigung extrem viel Wert gelegt und keine Kosten und MĂŒhen gescheut.

Mit klassischen Sportverletzungen, wie BĂ€nderrissen, Gelenkverletzungen, BrĂŒchen, Muskelfaserrissen gehen immer auch EntzĂŒndungen einher, welche möglichst schnell bekĂ€mpft werden, damit der Heilungsprozess starten kann. Dies stellt auch den Grund dar, warum viele Leistungssportler entzĂŒndungshemmende Medikamente, wie VoltarenÂź, sogar prophylaktisch nehmen, damit der Wirkstoff bereits im Blutkreislauf ist, wenn es zur Verletzung kommt.

Und wie auch bei der Verbesserung und Beschleunigung der Regeneration durch CBD, wird der Heilungsprozess im Falle einer Verletzung optimiert. Das ist natĂŒrlich nicht nur blinde Theorie, auch in der Praxis konnte CBD bei der Heilung von KnochenbrĂŒchen seine WirkungsfĂ€higkeit unter Beweis stellen. In einer Studie wurde CBD bei der Behandlung von KnochenbrĂŒchen unterstĂŒtzend eingesetzt. Im Verlauf der Untersuchungen zeigte sich ein schnellerer Heilungsprozess und eine stĂ€rkere Verwachsung der Knochen.[15]

Weitere gesundheitliche Vorteile von Cannabis durch enthaltene Terpene und Flavonoide

Die in der Cannabispflanze enthaltenen Terpene und Flavonoide sind zwar weniger bekannt, da jeder nur von CBD und THC spricht, jedoch nicht weniger bedeutend. Aktuellen Erkenntnissen zur Folge beeinflussen nĂ€mlich Terpene und Flavonoide die Wirkung von Cannabinoiden – und somit natĂŒrlich von CBD – positiv! So konnte zuletzt in einer klinischen Studie an der UniversitĂ€t Tokio im Jahr 2015 die Synergiewirkung von Terpenen nachgewiesen[16]. Dazu spĂ€ter aber beim Entourage-Effekt mehr.

Die im Cannabis enthaltenen Terpene und Flavonoide nimmt jeder wahr, da sie fĂŒr den Geschmack und Geruch der Pflanze sorgen. So lĂ€sst sich auch die QualitĂ€t eines CBD-Öls „erschmecken“. Ist es neutral, fehlen die Terpene und Flavonoide beim CBD-Produkt, ganz einfach. Diese Tatsachen haben wir auch bei unserem CBD Öl Test feststellen können. Der geschmackliche unterschied einzelner Öl war doch sehr deutlich.

Da jede Cannabissorte eine unterschiedliche Zusammensetzung an Terpenen und Flavonoiden aufweist erlÀutern wird an dieser Stelle nur die wichtigsten und am meisten enthaltenen.

 

Terpene – QualitiĂ€tsmarker von CBD-Öl

LIMONEN

Wie der Name schon vermuten lÀsst, bringt dieses Terpen eine Zitrusaroma mit sich. Limonen wird isoliert auch hÀufig in kosmetischen Produkten verwendet, da es antibakteriell und pilzabtötend wirkt. Durch die Eigenschafft, dass Limonen das RAS-Gen hemmt, kann es auch das Wachstum von Tumorzellen verhindern. Kognitiv wirkt Limonen Konzentrationssteigernd.

MYRCEN

Dieses Terpen ist mit das am stĂ€rksten konzentrierte. Es hat ein etwas erdiges, an Nelken und Moschus erinnerndes Aroma. In Untersuchungen konnte beobachtet werden, dass Myrcen entzĂŒndungshemmende, scherzlindernde und antibiotische Eigenschaften aufweist. Myrcen wirkt mit Cannabinoiden synergistisch, es verstĂ€rkt also deren Wirkung.

CARYOPHYLLEN

Schmeckt das CBD-Öl scharf, so weißt du, dass dieses Terpen enthalten ist. Die SchĂ€rfe von schwarzem Pfeffer kommt nĂ€mlich von diesem Terpen. Caryophyllen hat die besondere Eigenschaft, dass es ebenfalls an Cannabionidrezeptoren andocken kann, nĂ€mlich an den CB2-Rezeptor. Ihm wird nachgesagt, dass es entspannend und Muskelschmerz lindernd wirken kann. Aber auch bei Depression und Angststörungen soll Caryphyllen helfen können.

LINALOOL

Jetzt wird es blumig. Zumindest was das Aroma angeht. Linalool ist vor allem in BlĂŒten und in einer sehr hohen Menge in Lavendel erhalten. Und wie wirkt Linalool nun? Wer sich mit Pflanzenheilkunde schon etwas beschĂ€ftigt hat, bei dem dĂŒrfte es beim Stichwort Lavendel nun klingeln. Linalool wirkt beruhigend und entspannend, weshalb Lavendel als natĂŒrliches Schlafmittel verwendet wird. Daneben wirkt es ebenfalls entzĂŒndungshemmend, insbesondere bei entzĂŒndlichen Hautkrankheiten, wie Akne. Somit findet es auch in Kosmetika hĂ€ufig Verwendung.

PINEN

Dieses Terpen hat ein sĂŒĂŸliches Aroma und kommt vor allem im Salbei und NadelbĂ€umen vor. Pinen steigert die geistige LeistungsfĂ€higkeit und soll die Bronchien erweitern können. Asthmatiker verwenden als pflanzliches Alternative Pinen gerne als ErgĂ€nzung zur Medikation.

 

Flavonoide –  recht unerforscht aber lĂ€ngst nicht unbemerkt

Es ist nicht genau erforscht wie Flavonoide wirken und auch nicht wie viele es genau gibt, jedoch hat sich in verschiedenen Forschungsarbeiten gezeigt, dass diese Gruppe, die zu den sekundÀren Pflanzenstoffen gehört, beachtliche Wirkungen auf unsere Gesundheit haben.

Es wird geschĂ€tzt, dass es ca. 6000 Flavonoide gibt. Was die Cannabispflanze angeht, so sind bisher gerade mal 23 bekannt, von denen drei StĂŒck bisher nur bei Cannabis gefunden werden konnten.

Flavonoiden konnte bisher

  • antioxidative
  • das Immunsystem stimulierende
  • Krebs und Diabetes vorbeugende

Eigenschaften zugeschrieben werden und sollen maßgeblich zum Entourage-Effekt beitragen. Schon wieder dieser komische Effekt. Zeit sich diesem mal etwas genauer zu widmen.

 

Der Entourage-Effekt

Der Entourage-Effekt ist ein Begriff, der hÀufig im Zusammenhang mit der therapeutischen Verwendung von Cannabis fÀllt. Umso wichtiger diesen Begriff zu klÀren.

Kurz zur Begrifflichkeit: Der Begriff Entourage stammt aus dem Französischen und ist aus den Begriffen „entourer“, was dem dt. „einfassen“ oder „umgeben“ entspricht und dem Begriff „tour“, zu deutsch „Umkreis“, zusammengesetzt. Zusammen wird es laut Duden mit der Bedeutung „jemandes Umgebung“ definiert.

Im Bezug auf Cannabis ist mit Entourage-Effekt das Zusammenspiel, sprich die Synergie, der verschiedenen in der Cannabis Pflanze enthalten Inhaltsstoffe gemeint. Vielfach wurde beobachtet, dass isolierte Cannabinoide oder auch Terpene und Flavonoide anders und auch schwĂ€cher bis gar nicht wirken. In und je nach Kombination hingegen wirken diese unterschiedlich und verfĂŒgen ĂŒber signifikant bessere BioverfĂŒgbarkeiten. Wissenschaftlich konnte dies in einer Studie der University of Massachusettsim Jahr 2011 nachgewiesen werden. Hier untersuchte man den Entourage-Effekt von Cannabinoiden und Terpen.[17]

Der Entourage-Effekt spielt beim therapeutischen und medizinischen Einsatz von Cannabis eine immer grĂ¶ĂŸere Rolle. Auch aus diesem Grund empfehlen wir grundsĂ€tzlich immer eher zu einem Vollspektrum CBD-Öl zu greifen, um vom Entourage-Effekt zu profitieren. Bei den von uns getesteten CBD-Ölen von Nordicoil und CBD-Vital handelt es sich beispielsweise um Vollspektrum-CBD-Öle, bei denen sowohl sĂ€mtliche Terpene, als auch Flavonoide enthalten sind.

Mit diesen Informationen können wir nun nachfolgenden Frage beantworten.

 

CBD-Isolat oder CBD-Vollspektrum-Extrakt?

Da wir nun die neben den Cannabinoiden (THC und CBD) enthaltenen Pflanzenstoffe (Terpene und Flavonoide), sowie deren Zusammenspiel (Entourage-Effekt) geklÀrt haben, lÀsst sich diese Frage recht leicht beantworten.

Ein hochqualitatives CBD-Produkt, sollte das volle Spektrum der Pflanzenstoffe von Cannabis enthalten und ist einem CBD-Isolat vorzuziehen. Aktuelle Untersuchungen zeigen ziemlich eindeutig in die Richtung, dass erst das Zusammenspiel zwischen Cannabinoiden und sekundÀren Pflanzenstoffen, die Effekte nicht sich bringt, die Eingangs unter Wirkung beschrieben wurden.

An dieser Stelle macht es Sinn mal die Herstellung von Cannabis-Extrakten unter die Lupe zu nehmen.

 

CBD Herstellung – Wie wird CBD gewonnen?

Die Grundlage aller CBD Produkte ist das Cannabidiol, das erstmal aus der Hanf- bzw. Cannabispflanze gewonnen werden muss. Dazu gibt es verschiedene Extraktionsmethoden. Die beiden gelÀufigsten Extraktionsmethoden von CBD, sowie deren Vor- und Nachteile werden wir nun erlÀutern. Es gibt noch weitere Extraktionsmethoden, jedoch sind diese nicht empfehlenswert.

Doch Vorab noch ein interessanter und wichtiger Fakt. Cannabinoide liegen in der Cannabispflanze grundsĂ€tzlich erstmal als „inaktiver Wirkstoff“ vor. Im Falle vom Cannabinoid CBD liegt dies als CBDA, als Cannabidiol-CarbonsĂ€ure (vom engl. acid) vor. FĂŒr THC gilt ĂŒbrigens das Selbe. Dies liegt als THCA vor. Um die Cannabinoide zu „aktiveren“, sprich um das CBDA in CBD umzuwandeln, muss dieses einer Decarboxylierung unterzogen werden.

Im Rahmen der Decarboxylierung wird der CBD-SĂ€ure durch Hitze oder Katalyse eine CO2-MolekĂŒl abgespalten. Das ist ĂŒbrigens genau das, was beim Rauchen von Cannabis durch das Abbrennen der BlĂŒten passiert. Optimal ist es, wenn ein CBD-Öl sowohl CBDA, als auch CBD enthĂ€lt, da beide Formen ihre Vorteile mit sich bringen.

Die Aktivierung von CBD ĂŒber Erhitzung – Decarboxylierung

Die Decarboxylierung ĂŒber Erhitzung wĂŒrden wir als die ursprĂŒnglichste Form der Cannabidiol bzw. allgemein der Cannabinoid Aktivierung bezeichnen. Dabei kommt es bei der Decarboxylierung mittels Hitze auf die Höhe der Temperatur an. Je höher die Temperatur, desto schneller wird CBDA in CBD umgewandelt. Man nennt diesen Vorgang auch umgangssprachlich „Cannabis backen“.

Nun könnte man meinen, dass viel Hitze am effektivsten sei. Zeitlich gesehen schon. Jedoch werden bei Temperaturen jenseits der 200 Grad Celsius leider die im Cannabis enthaltenen und ebenfalls gesundheitlich relevanten Terpene zerstört.

Also wird bei einem guten CBD-Rohstoff die Erhitzung schonend und in der Regel zweistufig durchgefĂŒhrt. Zuerst werden die Pflanzen auf etwas ĂŒber 100 Grad Celsius erhitzt, um diese zu trocknen. In der zweiten Stufe werden die getrockneten Pflanzen nochmal auf ĂŒber 120 Grad Celsius fĂŒr etwa eine Stunde lang erhitzt um das Cannabidiol zu decarboxylieren.

CBD Extraktion mit Kohlenstoffdioxid

Die Extraktion mittels Kohlenstoffdioxid, wie sie bei hochwertigen CBD Ölen, z.B. beim von uns getesteten CBD Öl von Nordic Oil, zum Einsatz kommt, gilt als eine der effizientesten und schonendsten Methode. Zudem ist sie sehr umweltfreundlich.

Diese Methode kommt jedoch nicht bei allen Herstellern zum Einsatz, da das Equipment, das man zur CO2-Extraktion benötigt, sehr teuer in der Anschaffung ist. Zur Extraktion mittels Kohlenstoffdioxid, muss dieses in den superkritischen Aggregatzustand versetzen werden.

Beim superkritischen Aggregatzustand handelt es neben den ĂŒblichen drei AggregatzustĂ€nden fest, flĂŒssig und gasförmig um einen Vierten. Dieser ist jedoch recht unbekannt, da er unter normalen Druck- und TemperaturverhĂ€ltnis nicht vorliegen kann. Um z.B. ein Gas in einen superkritischen Aggregatzustand zu versetzen sind AtmosphĂ€ren mit extrem hohem Umgebungsdruck und / oder hoher Temperatur notwendig, wie sie nur kĂŒnstlich mit High-Tech Equipment erzeugt werden können.

Das im superkritischen Zustand befindliche Gas, in unserem Fall CO2, verfĂŒgt ĂŒber das Lösungsvermögen eines flĂŒssigen Lösungsmittels, wobei die ViskositĂ€t eines Gases erhalten bleibt. Klingt etwas kompliziert, aber am praktischen Beispiel wird dieser Umstand etwas deutlicher.

Bei der Extraktion mit Kohlenstoffdioxid werden die Pflanzen in der Regel erst der zuvor beschriebenen (Teil-)Decarboxylierung unterzogen. Anschließend werden aus den „gebackenen“ Pflanzenteilen in einer speziellen Anlage mittels Kohlenstoffdioxid, welches in den superkritischen Aggregatzustand versetzt wird, alle wichtigen Pflanzenstoffe gelöst. Der superkritische Zustand von CO2 wird bei einer Temperatur von 31 Grad Celsius und einem Umgebungsdruck von 74 bar erreicht.

Das superkritische Kohlenstoffdioxid gelangt dabei durch seine sehr geringe ViskositÀt (ZÀhigkeit) durch die Pflanzenstruktur und löst alle wichtigen Pflanzenstoffe (Cannabinoide, Terpene, usw.) heraus.

Und jetzt kommt der nĂ€chste Vorteil der superkritischen CO2-Extraktion. Wird der Umgebungsdruck wieder heruntergefahren, so erreicht das Kohlenstoffdioxid ganz einfach den gasförmigen Zustand und tritt aus den gelösten Substanzen rĂŒckstandslos aus. Im geschlossenen System, kann das CO2 wieder rĂŒckgefĂŒhrt und wiederverwendet werden, was sehr ressourcenschonend ist.

Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass sie kaum Kontaminationen, z.B. in Form von Schwermetallen, aus der Pflanze löst. Man erhĂ€lt mit dieser Methode also ein sehr reines Cannabis-Extrakt in natĂŒrlicher Zusammensetzung, bei der keine Inhaltsstoffe „beschĂ€digt“ werden.

Um aus dem so gewonnenen Vollspektrum Cannabisextrakt die reinen Cannabinoide und Terpene zu erhalten, kann noch eine Winterisierung erfolgen. Dies geschieht ĂŒber eine zweite Extraktion mittels Alkohol. Das Vollspektrum Cannabis-Extrakt wird hierbei in Alkohol eingelegt und spĂ€ter eingefroren, um so vorhandene Wachse und weitere Inhaltsstoffe zu separieren. Dies findet jedoch nicht immer statt und ist auch nicht zwingend notwendig, außer bei Produkten die ĂŒber Vaporizer verdampft werden sollen.


Vorteile der Superkritischen Fluid Extraktion (SFE) mittels CO2:

  • CO2 ist gesundheitlich unbedenklich und kann leicht wieder extrahiert werden
  • Das gewonnene Extrakt enthĂ€lt eine natĂŒrliche Zusammensetzung aller Pflanzenstoffe (Vollspektrum Öl)
  • Da bei hohem Druck keine hohen Temperaturen nötig sind, werden die Pflanzenstoffe nicht zerstört
  • Mögliche Kontaminationen mit Schwermetallen werden kaum bis gar nicht gelöst
  • Es entstehen keine umweltschĂ€dlichen AbfĂ€lle

Nachteile bei der SFE mittels Kohlenstoffdioxid:

  • THC wird ebenfalls gĂ€nzlich mit extrahiert
  • Lipide und Chlorophyll werden mitgelöst
  • Geschmack des Extrakts ist intensiver
  • Aufgrund des benötigten Equipments sehr teuer und kompliziert in der DurchfĂŒhrung
  • Es wird viel Energie benötigt, um die Anlage zu betreiben

CBD Öle, die mittels der CO2 Extraktion hergestellt werden:

  • Nordicoil – CBD Hanföl
  • CBD Vital – CBD-Öl Naturextrakt
  • Limucan – CBD-ÖL NatĂŒrlicher Hanfextrakt
  • HEALTH+ CBD-ÖL
  • Redfood CBD Öl

CBD Extraktion mit Alkohol

Bei der Extraktion mittels Alkohol mĂŒssen die Cannabispflanzen ebenfalls zuerst einer (Teil-)Decarboxylierung unterzogen werden. Diese Extraktionsform ist – genauso wie die CO2-Extraktion – eine sehr gelĂ€ufige, effiziente und verbreitete Methode der CBD Gewinnung.

Hierbei werden nicht ganz so aufwÀndige Apparaturen benötigt, weshalb die Extraktion mittels Alkohol weniger kostenintensiv ist. Das Grundprinzip ist dabei Àhnlich der bereits beschriebenen CO2-Extraktion, nur, dass hier statt superkritischem Kohlenstoffdioxid, Alkohol als Lösungsmittel verwendet wird.

Da Alkohol in keinen superkritischen Zustand versetzt werden muss, kann die Extraktion hier bei normalem bis leicht erhöhtem Umgebungsdruck stattfinden.

Die industrielle Extraktion mit Alkohol ist ganz und gar nicht vergleichbar mit den Anleitungen fĂŒr die Herstellung von Cannabisextrakten im Hausgebrauch. Bei der industriellen Variante kommt in der Regel zusĂ€tzlich noch Ultraschalltechnik zum Einsatz, mit der erreicht wird, dass der Alkohol in die Pflanzenzelle gelangt und die relevanten Pflanzenstoffe (Cannabinoide, Terpene, usw.) aufnimmt.

Die Extraktion mittels Alkohol in Verbindung mit Ultraschall gilt ebenfalls als schonend und effizient. Durch die Ultraschalltechnik werden die ZellwĂ€nde durchdrungen und sehr viele Inhaltsstoffe gelöst. Zudem wird hier, im Gegensatz zum Beispiel zur CO2-Extraktion, das Pflanzenmaterial weniger mechanisch und thermisch belastet, da keine hoher Umgebungsdruck und keine hohe Temperatur notwendig sind. Bioaktive Verbindungen bleiben somit erhalten. Es ist sogar möglich mit kryogenem Alkohol, welcher auf ca. -70 Grad Celsius herunter gekĂŒhlt wird, die Extraktion durchzufĂŒhren. Hierbei wird eine sehr hohe QualitĂ€t des Cannabis-Extraktes erzielt.

Bei CBD-Ölen, die mittels Alkohol-Extraktion gewonnen wurden, gilt es jedoch auf ein paar Dinge zu achten. Als Alkohol sollte möglichst reiner Ethanol (Lebensmittelalkohol) verwendet werden, da nur dieser gesundheitlich vollkommen unbedenklich ist. Zudem sollte die Extraktion bei niedriger Temperatur durchgefĂŒhrt werden. Zuletzt sollte es sich um eine Ethanol-Ultraschall-Extraktion handeln, damit möglichst die meisten Inhaltsstoffe aus dem Pflanzenmaterial gelöst werden.


Vorteile der Alkohol (Ethanol) Ultraschall Extraktion:

  • Lebensmittelalkohol (Ethanol) ist völlig unbedenklich und kann leicht wieder extrahiert werden
  • Auch hier erhĂ€lt man bei gemĂ€ĂŸigter Temperatur in Verbindung mit Ultraschall ein Vollspektrum Extrakt
  • Chlorophyll wird nicht extrahiert, was fĂŒr einen besseren Geschmack sorgt
  • Es entstehen keine umweltschĂ€dlichen AbfĂ€lle

Nachteile der Alkohol (Ethanol) Ultraschall Extraktion:

  • Die DurchfĂŒhrung ist durch die leichte EntzĂŒndlichkeit von Ethanol gefĂ€hrlich
  • Bei verunreinigtem Pflanzenmaterial können Kontaminationen gelöst werden (hier die die QualitĂ€t des Pflanzenmaterials also besonders wichtig)

CBD Öle, die mittels der Alkohol Extraktion hergestellt werden:

  • CBD Vital – CBD Naturextrakt PREMIUM

Alkohol- vs. CO2- Extraktion – Welche Methode ist jetzt besser?

Wer hier eine klare Positionierung erwartet wird enttĂ€uscht. Trotz vieler Recherchen und Dialogen mit Herstellern, einem ausfĂŒhrlichen CBD Öl Test und unseren eigenen CBD Erfahrungen gibt es kein klares „Pro“ oder „Contra“ fĂŒr eine der beiden Extraktions-Methoden. Beide haben sehr viele Vorteile und wenige Nachteile und wenn beide Methoden mit entsprechender Sorgfalt durchgefĂŒhrt werden, erhĂ€lt man sowohl bei der Alkohol-Extraktion mittels Ethanol und Ultraschall, sowie bei der CO2-Extraktion, sehr hochwertige und optimal bioverfĂŒgbare Vollspektrum-Cannabisextrakte, bei denen neben Cannabinoiden auch die wertvollen Terpene enthalten sind, die CBD und Co. in ihrer Wirkung verstĂ€rken und fĂŒr den Entourage-Effekt sorgen.

Doch wie geht es jetzt eigentlich mit dem Cannabisextrakt weiter? Nach der Gewinnung des Extraktes geht es an die Weiterverarbeitung. Je nach Anwendung und persönlichen PrĂ€ferenzen machen manche Produkte mehr oder weniger Sinn. Zum Beispiel machen zur Behandlung von Hautproblemen Creme oder Balsam mehr Sinn, zur Einnahme fĂŒr einen besseren Schlaf oder zu Beruhigung eher weniger. Aber nun erstmal Herstellung von CBD.

 

CBD Produkte – CBD Öl, Kapseln, Kristalle, Cremes, Balsam und vieles mehr

Das Thema Cannabidiol ist in jĂŒngster Vergangenheit ziemlich groß geworden. So auch die Produktvielfalt. Die wohl bekannteste Form dĂŒrfte das klassische CBD Öl in verschiedenen Konzentrationen sein. Aber es gibt auch weitere Einnahmeformen, die sich in Zusammensetzung und Anwendung mehr oder weniger unterscheiden.

CBD Öl

Fast schon der Klassiker unter den CBD Produkten. Doch CBD Öl ist nicht gleich CBD Öl. Hinsichtlich der Zusammensetzung und Dosierung gibt es große Unterschiede, wie wir bei unserem CBD Öl Test feststellen durften. So gibt es vom reinen CBD Öl, das lediglich Cannabidiol und nicht das volle Spektrum an Wirkstoffen der Cannabispflanze enthĂ€lt, bis zum hochdosierten Vollspektrum CBD Öl, das CBD auch noch als CBDa sowie diverse Terpene und Flavonoide enthĂ€lt, so ziemlich alles.

Übliche Konzentrationen bei CBD Ölen sind 5%, 10%, 15% und maximal 20%. Wir empfehlen immer mit einem 5%igem CBD Öl anzufangen

Besser, aufgrund des weiter oben erklĂ€rten Entourage Effekts, ist grundsĂ€tzlich das Vollspektrum Öl. Denn nur bei diesem kommt man in den Genuss der positiven Wechselwirkung der sekundĂ€ren Pflanzenstoffe und besseren BioverfĂŒgbarkeit der selbigen.

DarĂŒber hinaus sollte man auch auf das Öl achten, in dem der CBD Extrakt gelöst wurde. Am besten ist natĂŒrlich, wenn es sich um Vollextrakte in Hanföl handelt, wie es bei den von uns empfohlenen CBD Ölen von Nordicoil und CBD-Vital der Fall ist. Mit diesen CBD Ölen haben wir gute Erfahrungen gemacht!

Je nachdem, wie das CBD-Öl gewonnen wurde variiert der Geschmack etwas. WĂ€hrend mittels der CO2-Methode gewonnen CBD Öle eher scharf und bitter schmecken, schmecken mittels Alkohol-Extraktion gewonnene Öle milder und nussiger. Dies liegt an den je nach Extraktionsmethode unterschiedlichen gelösten Pflanzenstoffen.


Auf was sollte man also beim Kauf von CBD-Öl achten?

  • Vollspektrum-Extrakt mit Terpenen und sekundĂ€ren Pflanzenstoffen
  • Extraktion mittels CO2 und / oder Alkohol
  • CBD-Gehalt mindestens 5%
  • keine Zugabe von unnötigen Inhaltsstoffen
  • Öl auf Hanfölbasis

Produktempfehlungen:

 

 

Vorteile CBD-Öl:

  • fein und individuell dosierbar
  • effektivere und schnellere Wirkung bereits ĂŒber die Mundschleimhaut
  • bei Vollspektrum-Ölen Entourage Effekt
  • im Vergleich zu Kapseln gĂŒnstiger
  • vegan

Nachteile CBD-Öl:

  • nach dem Öffnen kĂŒrzer haltbar als Kapseln
  • Vorsicht bei Dosierung (man muss Tropfen zĂ€hlen)
  • je nach Extraktionsform geschmacklich gewöhnungsbedĂŒrftig


CBD Kapseln

Hier können wir einfach schreiben: Siehe CBD Öl. Denn CBD Kapseln ist letztlich nicht anders als in Kapselform gebrachtes CBD-Öl. Ein paar Worte möchten wir dennoch noch dazu geben.

CBD Kapseln sind zwar sehr einfach und bequem in der Einnahme, jedoch haben sie nicht gerade geringe Nachteile. Sie lassen sich nicht so fein Dosierungen und die Wirkung ist unserer Erfahrung nach etwas schlechter, da die Wirkstoffe nicht schon ĂŒber die Mundschleimhaut aufgenommen werden können. CBD Öl soll man ja erst eine Zeit lang im Mund behalten, bevor man es schluckt. Bei Kapseln geht dies nicht.

Ein weiterer Nachteil ist der Preis. Kapseln sind grundsĂ€tzlich in Bezug auf den Wirkstoffgehalt wesentlich teurer. Aus diesem Grund raten wir zum Öl!


Auf was sollte man also beim Kauf von CBD Kapseln achten?

  • Hier gilt das Selbe wie beim CBD-Öl
  • Verwendetes Kapselmaterial möglichst natĂŒrlich

Produktempfehlungen:

 

 

Vorteile CBD-Öl:

  • sehr simple und sichere Dosierung durch Portionierung als Kapsel
  • lĂ€ngere Haltbarkeit auch nach dem Öffnen, da jeder Portion luftdicht umhĂŒllt ist
  • Bei verkapseltem Vollspektrum Öl Entourage Effekt
  • Geschmack kann vernachlĂ€ssigt werden

Nachteile CBD-Öl:

  • nur kapselweise Dosierung möglich
  • Meist Gelatinekapsel und somit nicht vegan
  • pro Portion teurer als Öl
  • weniger effektive Wirkung, da Kapseln sich erst im Magen lösen


CBD Kristalle

Der Begriff CBD Kristalle ist möglicherweise etwas irrefĂŒhren, da es sich nicht wirklich um Kristalle handelt, wie man sich diese vorstellt. Die Kristalle sind sehr, sehr fein, weshalb die sogenannten CBD Kristalle eher an (Puder-)Zucker erinnern.

CBD Kristalle gelten als die reinste CBD-Form ĂŒberhaupt. Der CBD-Gehalt bei Kristallen liegt bei fast 100%! Dies wird hĂ€ufig als Argument pro CBD Kristalle. Ein weiterer Vorteil von CBD Kristallen ist die Vielseitigkeit in der Anwendung. So können diese einfach trocken eingenommen, aber auch in Öl gelöst werden.

Eine weitere Möglichkeit von CBD Kristallen liegt darin, diese in Cremes selbst einzuarbeiten und so seine eigene CBD Kosmetik aus seiner Lieblingscreme herzustellen. CBD-Kristalle können sogar geraucht werden. Auch hier ist die Vielseitigkeit ĂŒberraschend. So können die Cannabidiol Kristalle einfach in die Tabakmischung gegeben und als Zigarette geraucht, aber auch in einem Liquid gelöst und verdampft werden.

Klingt alles zu gut um wahr zu sein. Sind CBD Kristalle also die beste Form um CBD zu konsumieren? Wer den Artikel aufmerksam gelesen hat, wird die Frage mit einem klaren NEIN beantworten können. Hochreines CBD schön und gut. Jedoch fehlen hier die sich als sehr wichtig erwiesenen Terpene und weiteren sekundĂ€ren Pflanzenstoffe, die fĂŒr eine Verbesserung der BioverfĂŒgbarkeit und VerstĂ€rkung der Wirkung von CBD sorgen, was ein sehr großer Nachteil ist.

Unsere Erfahrung mit CBD Kristallen zeigt, dass sie in der Wirkung bei weitem nicht an ein CBD Produkt auf Grundlage eines Vollspektrum Öls herankommen.


Wir raten deshalb von CBD Kristallen ab.

Vorteile CBD-Kristalle:

  • sehr hoher Reinheitsgrad bzgl. CBD
  • sehr Vielseitige Anwendbarkeit
  • gĂŒnstig und ergiebig

Nachteile CBD-Kristalle:

  • schlechte Wirkung und BioverfĂŒgbarkeit da keine Terpene und weitere sekundĂ€re Pflanzenstoffe enthalten sind
  • komplizierte Einnahme und Dosierung

CBD-Cremes, Balsam und Co. – Naturkosmetik mit Cannabis-Extrakt

Besonders fĂŒr die Anwendung bei Hautproblemen, wie Neurodermitis und Akne eigenen sich CBD-Cremes und Balsam. Der Grund hierfĂŒr ist, dass die antientzĂŒndliche Wirkung direkt dort eintreten kann, wo sie benötigt wird.

Bei anderen gesundheitlichen Problemen, wie Schlafstörungen, Schmerzen oder Angststörungen eignen sich Cannabidiol Kosmetika natĂŒrlich eher nicht, wenn auch so mancher Hersteller behauptet, dass die Wirkstoffe ĂŒber die Haut genauso in den Blutkreislauf gelangen und wirken können. Dies stimmt zwar, letztlich funktionieren Schmerzsprays und -salben auch so, jedoch ist dies fĂŒr diesen Zweck wesentlich ineffektiver als CBD oral einzunehmen.

Bei der Wahl von CBD-Creme oder Balsam sollte man darauf achten, dass diese so wenig Inhaltsstoffe wie möglich enthalten. Vor allem sollten keine Inhaltsstoffe mit Allergiepotential unter Zutaten zu finden sein. Denn dies wĂ€re eher kontraproduktiv bei Hautproblemen. Hier können wir nur dazu raten das Produkt z.B. auf codecheck.info zu prĂŒfen. Das CBD-Öl von CBD-Vital ist hier zum Beispiel gelistet und die Inhaltsstoffe als unbedenklich bewertet.

Codecheck ist eine tÀglich wachsende Datenbank mit Lebensmittel, Kosmetika und noch mehr, bei der zugleich vermerkt ist, ob Inhaltsstoffe von Produkten bedenklich sind oder nicht.

Des Weiteren kann man zur ÜberprĂŒfung der Inhaltsstoffe von CBD Kosmetik die Plattform haut.de heranziehen. Hier lĂ€sst sich nach einzelnen Inhaltsstoffe suchen.


Auf was sollte man also beim Kauf von CBD Creme oder Balsam achten?

  • Auch hier gilt wie beim Öl, dass am besten ein Vollspektrum Cannabis-Extrakt enthalten sein sollte.
  • Zudem sollten keine Parfum- oder anderen Duftstoffe enthalten sein, da diese immer ein Allergiepotential besitzen.
  • FĂŒr bestimmte Hautkrankheiten gibt es unterschiedliche Zusammensetzungen. Eine CBD-Creme fĂŒr sehr trockenen Haut, eignet sich zum Beispiel nicht zur Behandlung von Akne.

Produktempfehlungen: 


 

Dosierung und Einnahme von CBD

Die Dosierung und Einnahme von CBD ist ein schwieriges Thema, weil sich dies sehr individuell gestaltet und es auf einige Faktoren ankommt. Bei unseren Empfehlungen gehen wir von einen hochqualitativen Vollspektrum CBD-Öl, wie die von uns getesteten Öle von Nordic Oil oder CBD-Vital, aus.

Doch selbst unter diesen hochwertigen Ölen gibt es Unterschiede, da diese in verschiedenen Konzentrationen und auch in Kapselform angeboten werden.

Dosierung von CBD Öl

FĂŒr Neulinge empfehlen wir erstmal mit einem niedrig konzentrierten CBD Öl zum Tropfen zu beginnen und erste Erfahrungen zu sammeln. Der große Vorteil ist, dass man sich so sehr fein mit der Dosierung steigern kann. WĂŒrde man zum Beispiel gleich zu einem 20%-igem Öl greifen, entsprĂ€che 1 Tropfen mehr oder weniger bereits 4 Tropfen eines 5%-igem Öls. Kapseln sind in der Regel so dosiert, dass pro Kapsel bereits umgerechnet mehrere Tropfen eines 5%-igen Öls enthalten sind.

Bei einem 5%-igem Öl empfiehlt es sich mit etwa 2-4 Tropfen aufgeteilt auf zwei Portionen pro Tag zu beginnen. SpĂŒrt man bei der Einstiegsdosierung nichts, so sollte man die Dosierung um 2 Tropfen pro Portion steigern, bis man seinen persönlichen „Sweet Spot“ erreicht hat. An diesem Punkt kann man versuchen die Dosierung noch etwas zu steigern und zu beobachten, ob der positive Effekt sich steigert. Ist dies nicht der Fall geht man wieder zurĂŒck zu der Dosierung bei der die Wirkung am besten war und hĂ€lt diese ĂŒber eine Woche.

Wenn man beispielsweise mit zweimal 8 Tropfen eine gute Wirkung empfindet, kann man ausprobieren, ob sich diese bei 10 oder 12 Tropfen nochmal signifikant besser wird. Wenn nicht wĂŒrden wir bei 8 Tropfen bleiben und das nĂ€chste Mal statt eines 5%-igem CBD-Öls ein höher dosiertes verwenden, bei dem man weniger Tropfen benötigt. NatĂŒrlich nur sofern dieses dann gĂŒnstiger kommt. Wenn natĂŒrlich ein 20%-iges öl mehr als das Vierfache des 5%-igem kosten, dann lohnt es sich nicht. Bei den von uns empfohlenen Herstellern Nordicoil und CBD-Vital kommen die höher konzentrierten Öl gĂŒnstiger als die niedrig konzentrierten.

Einnahme von CBD Öl

GrundsÀtzlich gibt es drei grobe Einnahmemöglichkeiten von CBD.

  1. Die orale Aufnahme ĂŒber den Mund. Entweder durch Schlucken ĂŒber den Magen- /Darmtrakt oder ĂŒber die Mundschleimhaut unter der Zunge (sublingual).
  2. Aufnahme von CBD ĂŒber die Haut mittels Salben oder Balsam (transdermal).
  3. Das Einatmen bzw. Inhalieren mittels Verdampfer (Vaporizer) oder durch Abbrennen.

Die trendigste und coolste Möglichkeit CBD einzunehmen ist wahrscheinlich das Verdampfen von CBD-Liquids oder das Rauchen von CBD-BlĂŒten, sofern man an welche rankommt. Die Gesetzeslage in Deutschland ist hierzu aktuell eher so, dass der Verkauf von BlĂŒten offiziell nicht gestattet ist. Der Vorteil beim Verdampfen von CBD-haltigen Liquids liegt im schnellen Wirkungseintritt. Der große Nachteil beim CBD Verdampfen liegt zum einen darin, dass man von den enthaltenen sekundĂ€ren Pflanzenstoffen (Terpene, Flavonoide, usw.) nicht profitiert und zum anderen, dass die Lunge belastet wird. So entspannten und cool es wirken mag, gesundheitlich ist das Verdampfen und vor allem das Rauchen weniger Vorteilhaft als die anderen Einnahmeformen.

Die gelĂ€ufigste Einnahme wird die orale Aufnahme von CBD sein. Diese kann in Form von CBD-Tinkturen, CBD-Ölen, CBD-Kapseln oder auch -Tabletten sein. Wir favorisieren die Einnahme von CBD-Öl zum Tropfen. Ein bereits ausgefĂŒhrter Punkt ist die sehr gute und prĂ€zise Dosierbarkeit. Ein weiterer sehr großer Vorteil ist die Möglichkeit, dass man CBD-Öl erst einmal ein paar Minuten ĂŒber die Mundschleimhaut wirken lassen kann, indem man die Tropfen unter die Zunge gibt und dort einige Minuten verweilen lĂ€sst, bevor man sie schluckt. Dadurch beschleunigt sich der Wirkungseintritt, die Wirkdauer hingegen verkĂŒrzt sich nicht, da der Rest ĂŒber den Magen-/Darmtrakt langsamer absorbiert wird.

Bei der CBD-Aufnahme ĂŒber die Haut mittels Salben, Cremes und Balsam beschrĂ€nkt sich die Einnahme auf spezifische Anwendungen von vor allem lokalen Hautproblemen. FĂŒr die ĂŒbrigen Anwendungsfelder eigene sich CBD-Cremes und Co. eher weniger. Wie auch beim Öl wĂŒrde wir nicht gerade mit einer Maximaldosierten CBD-Creme beginnen. Weniger aus Angst vor einer Überdosierung, die ĂŒber die Haut bislang noch nicht festgestellt werden konnte, eher um nicht unnötig Geld auszugeben. Denn warum eine höher dosierte Creme oder Salbe gleich teuer kaufen, wenn man mit einer gĂŒnstigeren niedriger dosierten bereits komplett zufrieden stellende Ergebnisse erzielt.

 

Nebenwirkungen und Gefahren von CBD

Da CBD nicht psychoaktiv wirkt gibt es keine Gefahren auf psychischer Ebene bzw. hinsichtlich drohender AbhĂ€ngigkeit. Auch toxische Nebenwirkungen von CBD konnten bisher selbst bei hohen Dosierung nicht festgestellt werden. Jedoch gilt natĂŒrlich auch hier der allgemeine Grundsatz: Keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Bei unserem CBD Öl Test haben wir keine Nebenwirkungen verspĂŒrt.

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von CBD-Öl auftreten?

CBD ist nichts fĂŒr Schwangere!

Zuerst das Wichtigste. Du bist schwanger? Dann kein CBD fĂŒr dich! Der Grund liegt darin, dass Cannabidiol die Enzyme beeinflusst, die funktional die Plazenta beeinflusst. Deshalb sollten Cannabinoide wĂ€hrend der Schwangerschaft absolut tabu sein und selbst in geringen Dosierungen nicht eingenommen werden.

CBD kann den Augeninnendruck erhöhen!

Wo THC bei Glaukom hilft bewirkt CBD das Gegenteil. Eine im Jahr 2006 publizierte Studie von Tomida et al beschĂ€ftige sich mit der Wirkung von Cannabinoiden auf den Augeninnendruck. Dabei wurde – wie allgemein bekannt – festgestellt, dass THC in der Lage ist den Augeninnendruck zu senken. Bei CBD konnte hingegen dieser Effekt nicht festgestellt werden. Im Gegenteil! Bei hochdosierte Cannabidiol Gabe erhöhte sich der Augeninnendruck binnen vier Stunden nach Einnahme.[18]Du leidest unter erhöhtem Augeninnendruck? FĂŒr dich ist CBD leider auch nichts.

CBD kann die Wirkung von Medikamenten beeinflussen!

CBD kann in hohen Dosen den hepatischen Arzneimittelstoffwechsel beeinflussen. Dies liegt daran, dass CBD, wie bereits beim ersten Punkt erwĂ€hnt, die AktivitĂ€t von Enzymen beeinflusst. So auch Leberenzyme, die wiederum mit Arzneimitteln interagieren. Zwar ist dies nur bei sehr hohen Dosen der Fall und auch nur in geringem Maßen – Ă€hnlich wie, wenn man eine Grapefruit isst, die auch enzymbeeinflussend wirkt – dennoch sollte man dies bei oder CBD Einnahme beachten. Wenn der Arzt beim verordneten Medikament also von der gleichzeitigen Zufuhr einer Grapefruit abrĂ€t, dann solltest du auch kein CBD einnehmen. Zumindest nicht gleichzeitig mit dem Arzneimittel. Zeitversetzt, sieht dies wieder anders aus.

Trockenes MundgefĂŒhl durch CBD!

Gesundheitlich nicht wirklich bedenklich aber eventuell unangenehm und wahrscheinlich auch am schnellsten wahrnehmbar. In diversen Erfahrungsberichten von CBD-Konsumenten wird doch das ein oder andere Mal von einem trockenen Mund berichtet. Es ist naheliegend, dass das Endocannabinoid System auch an der Regulierung der Speichelproduktion beteiligt ist und CBD diese somit herunterreguliert. Einfach in paar SchlĂŒcke Wasser trinken und fertig.

Niedriger Blutdruck durch CBD!

CBD wirkt entspannend und beruhigend. So können hohen hohe Dosierungen auch mal den Blutdruck spĂŒrbar senken. Jeder der schon mal niedrigen Blutdruck hatte, weiß um die Symptome. Schwindel, Benommenheit und MĂŒdigkeit treten auf. Kommst du in den „Genuss“ dieser Nebenwirkung, dosiere das nĂ€chste Mal CBD niedriger. Um akut Abhilfe zu schaffen, wenn es zu unangenehm wird, greife am besten zu einer Tasse Kaffee, denn Koffein wirkt genau andersherum und steigert den Blutdruck.

Weitere Nebenwirkungen von denen berichtet wird.

Seltener liest man unter Erfahrungsberichten von CBD-Nutzern, dass diese unter Einschlafproblemen und unter mangelndem Appetit nach der CBD-Einnahme litten. Diese Nebenwirkungen sind Ă€ußert selten und als eher individuell einzustufen.

 

Wie sicher ist CBD?

Unseren Recherchen nach gilt CBD nach aktuellen Erkenntnissen als sehr sicher. Einzig bei Schwangeren raten wir grundsÀtzlich und gÀnzlich von der Einnahme sÀmtlicher CBD-haltiger Produkte ab.

Ansonsten treten die meisten Nebenwirkungen erst bei sehr hohen Dosierungen und auch nur sporadisch auf. Wir empfehlen daher sich immer an denpersönlichen „Sweet Spot“ heranzutasten und nicht gleich mit dem am höchsten konzentrieren CBD-Öl mit 10 Tropfen anzufangen. Dann sollte auch nichts schiefgehen und man von CBD profitieren.

 

Unsere Erfahrungen aus Tests verschiedener CBD Öle

 

HĂ€ufige Fragen zu CBD

  • Ist CBD legal?

Die aktuelle Gesetzeslage in Deutschland sieht so aus, dass Cannabidiol als NahrungsergĂ€nzungsmittel und kosmetisches Produkt frei verkĂ€uflich ist. Voraussetzung ist, dass der THC-Gehalt des CBD-Produktes unter 0,2% ist. Seriöse Anbieter verfĂŒgen ĂŒber Zertifikate und gehen durch regelmĂ€ĂŸige Kontrollen der eigenen Produkte sicher, dass dieses wichtige Kriterium erfĂŒllt ist und man somit nicht in Gefahr lĂ€uft, dass das Produkt unter der BtMG fĂ€llt.

  • Wie CBD einnehmen?

Die Einnahmeform richtet sich in erster Linie nach dem Zweck der Einnahme. Bei lokalen Hautproblemen wĂŒrden wir zu CBD-Salben, -Cremes oder -Balsam greifen. Zur allgemeinen PrĂ€vention oder bei Schlafproblemen, Angstattacken und allen weiteren Anwendungsgebieten wĂŒrden wir zum CBD-Öl greifen, da hier das Wirkspektrum bei hochqualitativen Vollspektrum Öl und das Kosten-/NutzenverhĂ€ltnis am besten ist.

  • Welche CBD-Konzentration ist die beste?

Auch hier kommt es wieder auf verschiedene Faktoren an. GrĂ¶ĂŸe, Gewicht und Geschlecht spielen eine entscheidende Rolle. Genauso wie die Erfahrung mit CBD. FĂŒr Neulinge wĂŒrde wir maximal zu einem 10%-igem Öl greifen, um erstmal zu testen, wie man auf CBD reagiert und welche Dosierung man benötigt. Ist man schon erfahren, und weiß bei welcher CBD-Dosierung die beste Wirkung eintritt, so wĂŒrden wir schauen, was preislich am attraktivsten ist. Wenn das 20%-ige Öl nicht doppelt so teuer ist, als das 10%-ige wĂŒrde wir wieder aufgrund des besseren Preis-/LeistungsverhĂ€ltnisses zum höher dosierten greifen. Ist dieses natĂŒrlich mehr als doppelt so teuer, dann wĂŒrde wir das 10%-ige bevorzugen.

  • Wie lagere ich CBD-Öl und Co.?

Hier gelten natĂŒrlich in erster Linie immer die Empfehlungen des Herstellers zum jeweiligen CBD-Produkt. Allgemein ist zu sagen, dass nach Anbruch ein CBD-Öl binnen 6 Monate aufgebraucht werden soll. Im Idealfall sollte man das Öl kĂŒhl und dunkel lagern, um die Oxidation so gering wie nur möglich zu halten.

  • Macht CBD abhĂ€ngig oder sĂŒchtig?

Da CBD nicht psychoaktiv wirkt, mach es nicht abhĂ€ngig. CBD wird sogar erfolgreich begleitend beim Entzug von Suchtkranken eingesetzt, um die Entzugssymptome von BetĂ€ubungsmitteln zu reduzieren, ohne neue SĂŒchte zu provozieren.

  • Kann man CBD auch ohne gesundheitliche Probleme zur PrĂ€vention einsetzen?

Auf jeden Fall. Jeder profitiert von den positiven Eigenschaften von den Wirkstoffen des Cannabis-Extraktes. Mit Ausnahme THC, was aber ja sowieso in frei verkĂ€uflichen Produkte nicht enthalten ist. Man profitiert ja auch von Obst und GemĂŒse, wenn man gesund ist.

 

 

CBD News

CBD Öl von dm und Rossman – vorerst ausverkauft !!!

Besonders seit Jahrhunderten vertrauen Menschen aus vielen LĂ€ndern bei körperlichen Beschwerden auf die natĂŒrliche Heilkraft von Cannabis. Allerdings dĂŒrfte diese Nutzpflanze vielen Menschen lediglich in der Pflanzenform bekannt sein, jedoch aufgrund ihrer berauschenden Wirkung unter das BetĂ€ubungsmittelgesetz fĂ€llt, weshalb der Besitz hierzulande verboten ist.
Aus diesem Grund hatten Schmerzgeplagte Personen viele Jahre lang große Probleme damit, THC haltige Produkte hierzulande zu erwerben. Doch dies Ă€ndert sich immer mehr, sodass unter anderem der Drogeriediscounter dm & Rossmann bereits seit einer Weile auch CBD Öl zum Kaufen in seinem Sortiment fĂŒhrt. Das Produkt, welches dm seiner Kundschaft anbietet, stammt dabei von dem Hersteller Limucan und soll fĂŒr Linderung bei einer Reihe von Beschwerden sorgen.

Derzeit ist CBD Öl bei dm in den Drogerien, sowie im online-Shop nicht mehr lieferbar. Selbst das CBD Öl Vitabaum der Drogerie MĂŒller wurde zurĂŒckgerufen.  Ein Alternativ Produkt könnte das CBD Vital CBD Öl sein. Vollspektrum Öl, THC <0,03% –  gleicher Preis wie das CBD Öl von dm.

 


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Alle Informationen ĂŒber das CBD Öl von dm

Wie bereits kurz erwĂ€hnt, handelt es sich bei Cannabis um eine der Ă€ltesten Nutzpflanzen ĂŒberall, aus der sich unter anderem auch Textilien herstellen lassen. Daneben erhĂ€lt die Pflanze allerdings aus eine Reihe von Wirkstoffen, die konzentriert die verschiedensten Wirkungen erzeugen können.

Einer dieser Wirkstoffe nennt sich Cannabidiol (kurz CBD) und ist auch in dem CBD Öl von dm enthalten, welches Sie dort kaufen können. Dieses Produkt von dem Hersteller Limucan basiert auf den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und wird in Deutschland, entsprechend der hierzulande geltenden Vorgaben und QualitĂ€tsstandards, produziert. Das CBD Öl von Lumucan ist zudem frei von jeglichen Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffen und zu 100 % vegan.

Zur Herstellung des CBD Öl bei dm werden bevorzugt heimische Hanfpflanzen verwendet, sodass es sich hierbei um ein rein europĂ€isches Produkt handelt, welches in einem aufwendigen Produktionsverfahren hergestellt wird. Deshalb wird bereits bei der Auswahl der Rohwaren, die zur Herstellung des Produktes verwendet werden, sorgfĂ€ltig darauf geachtet, dass die Hanfpflanzen sĂ€mtlichen EU Regularien entsprechen und somit ĂŒber Premium QualitĂ€t verfĂŒgen.

CBD Öl von DMDenn nur auf diese Weise wird auch den Pflanzen in der Folge auch ein hochwertiges CBD Öl von höchster QualitĂ€t, welches zur Linderung bei einer Reihe von Beschwerden beitragen kann.

Wenn Sie sich nun fragen, wieso man CBD Öl von dm kaufen kann, dann können wir Ihnen sagen, dass es sich bei diesem Produkt nicht um ein Arzneimittel handelt. Daher ist dieses Produkt auch frei erhĂ€ltlich und Ă€hnliche Produkte finden sich mittlerweile auch bei anderen Drogerie-Discountern wie beispielsweise bei Rossmann.

Aktuell finden Sie bei dm zwei verschiedene Arten des CBD Öls von Limucan, die beide zu 100 % aus Hanf hergestellt werden und wahlweise 5 oder 10 % Cannabidiol enthalten. So können Sie entsprechend der VertrĂ€glichkeit zwischen diesen beiden Ölen das wĂ€hlen, welches fĂŒr Ihre BedĂŒrfnisse am besten geeignet ist.

FĂŒr wen ist das CBD Öl von dm oder Rossmann geeignet?

Zwar steht die Forschung im Bereich des Cannabidiol-Wirkstoffes noch ganz am Anfang, doch es konnte bereits festgestellt werden, dass dieser Wirkstoff sich positiv auf bestimmte Körperfunktionen auswirken kann. Das medizinische Potenzial des Wirkstoffs und somit auch der CBD Öle, die unter anderem bei dm und Rossmann erhĂ€ltlich sind, ist daher offenbar sehr groß.

So kann das CBD Öl von Limucan bei einer Vielzahl von Symptomen und Erkrankungen ergĂ€nzend angewendet werden. Daher beschĂ€ftige sich Forscher mittlerweile bei einer ganzen Reihe von Studien mir der Wirkungsweise von Cannabidiol und der Wirkstoff wird immer hĂ€ufiger auch im Rahmen der therapeutischen Anwendungsgebiete eingesetzt.

Da der Wirkstoff zudem keinen Rausch hervorruft, eignet sich Cannabidiol, auch hoch dosiert, hervorragend als alternative Behandlungsmethode fĂŒr eine Vielzahl von Patienten mit den unterschiedlichsten Beschwerden.

So haben wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, dass sich Cannabidiol unter anderem zur Behandlung von Krankheiten wie Arthritis, Diabetes, Alkoholismus, verschiedene Formen von Schmerzen, Schizophrenie, Stressstörungen, eine Reihe von Infektionen, Epilepsie und sogar Krebs eignet. Zwar liegen bislang noch keine endgĂŒltigen Erkenntnisse ĂŒber die Wirkungsweise des CBD Wirkstoffes vor, dennoch sind die bisherigen Erkenntnisse doch Ă€ußerst vielversprechend.

Das gilt auch fĂŒr das CBD Öl bei dm, weshalb Sie dieses bei den verschiedensten Beschwerden einfach einmal ausprobieren sollten, ohne jegliches Risiko, sondern mit der Aussicht auf eine baldige Besserung der jeweiligen Symptome.

Fazit zum CBD Öl bei dm

CBD Öl dm TestDas CBD Öl von dm, welches von dem Hersteller Limucan stammt, ist bei dem Drogerie-Discounter in zwei verschiedenen AusfĂŒhrungen erhĂ€ltlich. Dabei Ă€hnelt das CBD Öl von dm den Alternativen anderer Drogerieketten wie Rossmann und ist mit einem CBD Gehalt von 5 und 10 % erhĂ€ltlich. Damit richten sich diese Produkte, mit ihrem eher geringen Cannabidiol-Gehalt, auch vor allem an Einsteiger, die ihre ersten Erfahrungen mit einem derartigen CBD Öl machen.

Wer dagegen schon ein wenig erfahrener in der Anwendung CBD-haltiger Produkte ist und daher Produkte mit einem höheren Cannabidiol-Gehalt bevorzugt, der sollte sich die Webseite https://nordicoil.de/ einmal genauer anschauen. Denn hier erhĂ€lt man ebenfalls CBD-haltige Produkte, wie Öle oder Pasten, die allerdings einen höheren CBD-Gehalt aufweisen.

 

Unsere Empfehlung und Alternative zum CBD Öl von dm & Rossmann


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Quellen und Studien zu CBD

[1]Katja Wohlers (2019). Wie Cannabis wirkt: Canna­bi­noide und ihre Rezep­toren. Artikelserie der Techniker Krankenkasse zu Cannabis.

[2]Mechoulam, R. & Parker, L. (2013). The Endocannabinoid System and the Brain. Annual Review of Psychology, 64, 21-47.

[3]Moreira, F. A. & Lutz, B. (2008). The endocannabinoid system: emotion, learning and addiction. Addiction Biology, 13, 196-212.

[4]Bundesamt fĂŒr Gesundheit der Schweiz BAG (2019). Cannabidiol (CBD) – Übersichtsstudie. Faktenblatt.

[5]https://www.bag.admin.ch/dam/bag/de/dokumente/npp/forschungsberichte/forschungsberichte-cannabis/cbd-analyse-situation.pdf.download.pdf/Rapport%20CBD%20Final.pdf

[6]Hill MN et al (2010). Endogenous cannabinoid signaling is essential for stress adaptation.Proc Natl Acad Sci U S A. 2010 May 18;107(20):9406-11

[7]Senst L, Bains J (2014). Neuromodulators, stress and plasticity: a role for endocannabinoid signalling.J Exp Biol. 2014 Jan 1;217(Pt 1):102-8.

[7.1] cbd-infos.com/cbd-oel-wirkung/

[8]Pava MJ et al (2016). Endocannabinoid Signaling Regulates Sleep Stability.

[9]Kimberly A. Babson, James Sottile, Danielle Morabito (2017). Cannabis, Cannabinoids, and Sleep: a Review of the Literature.

[10]Heike FĂŒhr (2018). Kann CBD bei MS helfen? Mehr LebensqualitĂ€t mit Cannabidiol. Blickpunkt-Ausgabe 02/2018. MSK e. V. – Initiative Selbsthilfe Multiple Sklerose Kranker e. V.

[11]Elizabeth Limbach (2016). Cannabis Saved My Life. 1. Auflage, Whitman Pub LLC

[12]Thorsten Rudroff und Jacob Sosnoff (2018). Cannabidiol to Improve Mobility in People with Multiple Sclerosis. Front Neurol.

[13]Vanessa P. Soares und Alline C. Campos (2017). Evidences for the Anti-Panic Actions of Cannabidiol. Curr Neuropharmacol.

[14]https://news.medicalmarijuanainc.com/study-finds-cbd-based-topical-improves-skin-appearance/

[15]Kogan NM et al (2015). Cannabidiol, a Major Non-Psychotropic Cannabis Constituent Enhances Fracture Healing and Stimulates Lysyl Hydroxylase Activity in Osteoblasts.

[16]Dr. Bin Qin et al (2015). An Unusual Chimeric Diterpene Synthase from Emericella variecolor and Its Functional Conversion into a Sesterterpene Synthase by Domain Swapping.

[17]Dr. Ethan B Russo (2011). Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid‐terpenoid entourage effects.

[18]Tomida I. et al (2006). Effect of sublingual application of cannabinoids on intraocular pressure: a pilot study.349-53.

 

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Nicolas

Nico ist Vollblutsportler aus dem schönen Bayern und hat seit vielen Jahren mehrere Sportarten erfolgreich ausgeĂŒbt. Fitness und Kraftsport ĂŒber er seit mittlerweile 13 Jahren aus und hat sich ein fundiertes Wissen in den Bereichen: Training, Trainingslehre, ErnĂ€hrung und NahrungsergĂ€nzungen angeeignet. Unser Experte ins Sachen Training, Trainingslehre & Supplementierung.

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