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Die Magerquark Diät – Mit Magerquark abnehmen

Abnehmen mit Magerquark, geht das wirklich? Milchprodukte sind beim Abnehmen und Muskelaufbau sehr beliebt. Nahezu jeder Hersteller von Proteinpulver empfiehlt den Verzehr mit Magermilch. Man kann sich den Muskelaufbau- Abnehmshake aber auch selbst machen – Hauptzutat hier meist der Magerquark. Hauptgrund dafür, weshalb auf Magerquark zurückgegriffen wird und nicht auf normalen Quark ist der Fettanteil. Dabei haben beide Varianten nahezu den selben Eiweißgehalt.

>>Tipp: So machst du aus deinem Magerquark ein Geschmackserlebnis

Und der Eiweiß- beziehungsweise Proteingehalt ist auch das entscheidende Merkmal von Magerquark, was ihn so wertvoll macht. In einer 500g-Portion stecken sogar ganze 60g Eiweiß. Eine wahre Proteinbombe also bei gleichzeitig wenig Fett. Ein netter Nebeneffekt, der uns zugute kommt: Magerquark wirkt ziemlich sättigend. Dafür ist er pur aber nicht unbedingt ein geschmackliches Highlight, denn er schmeckt leicht bitter. Dafür haben wir hier noch zwei leckere Rezepte für euch. Für Veganer ist diese Magerquark Diät natürlich nicht geeignet.

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Die Magerquark Diät

Wer mit Magerquark abnehmen möchte, der muss sich darauf einstellen, dass die Ernährung mehr oder weniger eintönig werden wird – je nachdem, was man daraus macht. Viele Gurus versprechen aber, dass man so ganz schnell viel Gewicht verlieren kann. Im Allgemeinen gehört Magerquark zu den beliebtesten Zwischenmahlzeiten oder gar Hauptmahlzeiten vieler Sportler. Er liefert Energie und dabei noch viele wertvolle Proteine, die für den Muskelaufbau wichtig sind. Und hat der Körper mehr Muskeln, so verbraucht er auch mehr Kalorien – das sollte hinlänglich bekannt sein. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe und Zusammensetzung zeigt uns, weshalb er so gut in den Ernährungsplan eines jeden Sportlers passt.

Nährwerte und Kalorien von Magerquark

pro 100 Gramm

  • Brennwert: 73,0 kcal / 306,0 kJ
  • Eiweiß: 13,5 g
  • Kohlenhydrate: 4,0 g
  • Fett: 0,3 g

Wenig Kalorien bei viel Eiweiß

Nicht nur wenig Kalorien sind in Magerquark enthalten, sondern auch gerade mal 0,3 g Fett. Außerdem ist das Milchprodukt mit seinen 4 g Kohlenhydraten noch Low Carb und deshalb perfekt für eine Low Carb Diät geeignet. Magerquark eignet sich wunderbar zum Backen oder als Frühstück mit Früchten und etwas Haferflocken. Verfeinern kann man das Ganze noch mit Süßstoff, Honig oder Flavour Drops. Das Geheimnis in der Magerquark Diät liegt also darin, dass der Quark sehr sättigend ist und dennoch wenig Kalorien hat.

Unser Tipp für die Magerquarkzubereitung

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Wichtig jedoch zu wissen ist, dass man nicht nur noch Magerquark essen muss. Er wird ergänzend eingesetzt und deckt einen Großteil der täglichen Ernährung ab. So wird beispielsweise das Frühstück komplett mit Magerquark in Kombination mit anderen Komponenten begonnen und das Abendessen zumindest ergänzend mit Magerquark abgerundet, um hier wenig oder keine Kohlenhydrate mehr aufzunehmen. Das Konzept ist also sehr an eine klassische Low Carb Diät angelehnt.

Gerade abends werden durch das enthaltene Casein die Proteine Stück für Stück verarbeitet und so hat der Körper noch lange an den Proteinen. Die Nacht über ist man also gut genährt (insbesondere die Muskeln), gesättigt und Kohlenhydrate, die sich nur schwer verbrennen lassen sind kaum welche im Körper.

So funktioniert`s:

Für die Abnehmen mit Magerquark Diät sollte man täglich 400-500g Magerquark zu sich nehmen. Generell sollte man hierbei morgens nur wenig Kohlenhydrate essen, am besten 250 g Quark in Kombination mit einer Handvoll guten Kohlenhydraten (z.B als Aufstrich mit Diät Marmelade auf 1-2 Scheiben Vollkornbrot oder zusammen mit 2 Esslöffel Haferflocken und Obst). Mittags sollte man mageres Fleisch oder Fisch, zum Beispiel Putenbrust oder Lachs zusammen mit Gemüse und ruhig einer Portion Kartoffeln oder Reis essen. Alternativ gebratenen Tofu. Abends dann am besten keine Kohlenhydrate mehr – lediglich verfeinerten Magerquark, wieder 200-250 Gramm.

Am besten kommt die Kombi morgens süß und abends herzhaft an. Magerquark ist in der Hinsicht vielfältiger als man denkt, siehe Abschnitt Rezepte.

Muskelaufbau mit Quark

Wer mit Magerquark Muskeln aufbauen und gleichzeitig Fett verlieren möchte, der kann im Prinzip auf selbige Weise vorgehen. Unten haben wir hier noch zwei leckere Basic-Rezepte zur Verfügung gestellt, die man nach Lust und Laune variieren kann. Wichtig ist es – egal, ob man nur abnehmen oder zusätzlich Muskeln aufbauen möchte, sich weiterhin gesund und ausgewogen zu ernähren. Das ist auch das Tolle an dieser Diät, da man hier relativ flexibel ist.

Durch die hohe Eiweißaufnahme verbrennt man deutlich besser Fett und gibt seinen Muskeln die optimale Nahrung, um zu wachsen. Auch das Bodywork360 Programm baut auf diesem Prinzip auf. Karl Ess hat durch eine Ernährungsumstellung und hartes Training seinen Traumkörper erreicht. In seinem Programm gibt er seine Tipps zum Erfolg weiter. Ein Blick in sein Programm lohnt definitiv – als Mann aber auch als Frau. Wer lieber auf Nahrungsergänzungen zurückgreifen möchte, der kann sich einmal den Artikel über Refigura anschauen.

Rezepte zum Abnehmen mit Magerquark

1) Magerquark mit gebratener Banane und Haferflocken für morgens

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Zutaten:

  • 1 Banane
  • 2 Esslöffel Haferflocken
  • 200-300 Gramm Magerquark
  • 1/2 Teelöffel Honig
  • Süßstoff nach Bedarf

Die Banane längs in die Hälfte schneiden und mit dem Honig beträufeln. Pfanne heiß stellen und die Bananenscheiben darin anbraten. Sie sollen goldbraun werden, leicht karamellisieren, aber nicht anbrennen. Kurz bevor sie rauskommen die Haferflocken dazugeben und etwas rösten. In der Zwischenzeit den Quark mit dem Süßstoff vermengen. Anschließend den Pfanneninhalt über den Quark geben.

2) Oopsies Pizza für abends oder mittags – Low Carb

low-carb-oopsie-pizza-abnehmenZutaten:

  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 80g Magerquark
  • Olivenöl

Eier trennen und die beiden Eiweiße mit der Prise Salz steif schlagen. Die Eigelbe werden mit dem Quark vermischt und danach dem Eiweiß untergehoben. Ein Backblech wird mit etwas Öl bestreichen und die Masse wird darauf verteilt. 15-20 Minuten bei 160 Grad backen und nach Belieben mit Pizza Zutaten belegen, dann nochmals 5-10 Minuten backen oder als Brotersatz nutzen.

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